Seminar von Dr. Barbara Kink (Museum Fürstenfeldbruck) und Dr. Caroline Sternberg (AdBK München)

 

Begrenzte Teilnehmerzahl: 15 (Kunstpädagogik Modul D.05.09 und Freie Klassen)

Ort: LMU, Hauptgebäude, Raum E 341, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München

Zeit: Donnerstag 10-12 Uhr (14tägig), Beginn 24.10.2019; ein Tag Blockseminar im Museum Fürstenfeldbruck (wird im Seminar vereinbart)

Kontakt/ Anmeldung: archiv@adbk.mhn.de oder noch besser über das Studierendenportal

 

„Nur in den seltensten Fällen drang die Frau [...] in jene Regionen vor, in der die schöpferischen Urkräfte wirken.“, urteilte der Kunsthistoriker Hans Hildebrandt im Jahr 1928. Zu diesem Zeitpunkt durften Frauen bereits seit neun Jahren wählen. Seit dem Wintersemester 1920/21 wurden nach langer Zeit wieder Frauen an der Münchner Kunstakademie als Studierende zugelassen. Von Gleichstellung war in der männerdominierten Gesellschaft aber noch lange keine Rede. Wie entwickelte sich die Frauenbewegung in den 1920er Jahren? Welche beruflichen Möglichkeiten hatten Frauen? Welche Bedingungen erlebten junge Künstlerinnen insbesondere an der Akademie und wie wirkte sich der Dualismus der Geschlechter auf die Inhalte der Kunst aus?

 

Die Übung findet in Kooperation mit dem Institut für Bayerische Geschichte statt. Die Student*innen entwickeln Inhalte für einzelne Ausstellungssequenzen. Dafür wird zu Themen der Frauenbewegung, zu einzelnen Künstlerinnen und möglichen Ausstellungsobjekten recherchiert.

 

Literatur: Meike Hopp: „Mehr rezeptiv als produktiv“? Frauen an der Akademie der Bildenden Künste München von 1813-1945. In: Gerhart, Nikolaus; Grasskamp, Walter; Matzner, Florian (Hgg.): 200 Jahre Akademie. „...kein bestimmter Lehrplan, kein gleichförmiger Mechanismus“. München 2008, 66-75; Antonia Foit (Hg.): Ab nach München. Künstlerinnen um 1900 nach München. München 2014; Angelika Mundorff / Eva von Seckendorff (Hg.): Electrine und die anderen. Künstlerinnen 1700 bis 2000. Fürstenfeldbruck 2008;Ingeborg Weber-Kellermann: Frauenleben im 19. Jahrhundert. München 31991.

 

Anmeldung per E-Mail an archiv@adbk.mhn.de ist erforderlich.