Lehrstuhlvertretung für den Bereich Kunstpädagogik (ehem. Prof. Dr. Kirschenmann)

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Raum

E.EG.18, Akademiestr. 4

 

Nora Landkammer ist Kunstvermittlerin und forscht an der Schnittstelle von Pädagogik und Kunst mit Schwerpunkt auf Rassismus- und Kolonialismuskritik in der Bildungsarbeit und in Kulturinstitutionen. Erfahrungen in der Praxis- und Aktionsforschung umfassten Kunstvermittlung in Transformation (SNF, 2009-10), TRACES-Transmitting Contentious Cultural Heritages with the Arts (2016-2019) zur Vermittlung von konfliktbehaftetem Kulturerbe (EU-Horizon 2020, 2016-2019) oder Making Democracy – ein Forschungsprojekt mit Schüler*innen zu Freiheit, Gleichheit und Solidarität im Alltag (FWF Sparkling Science, 2017-2019). Ihre Dissertation untersuchte diskursanalytisch Vermittlung in ethnologischen Museen im deutschsprachigen Raum mit Blick auf dekolonisierende Perspektiven. Sie war in diversen Kulturinstitutionen in der Vermittlung tätig und bis 2019 stv. Leiterin des Institute for Art Education an der Zürcher Hochschule der Künste. Lehrtätigkeiten u.a. an der Abteilung Kunst und Kommunikative Praxis, Universität für Angewandte Kunst Wien; dem Master Curatorial Studies, Zürcher Hochschule der Künste und am Institut für das künstlerische Lehramt, Akademie der Bildenden Künste Wien. Sie ist aktiv im Kollektiv EAR-Education, Arts and Research sowie im internationalen Netzwerk Another Roadmap for Arts Education.

 

Another Roadmap for Arts Education

 

Neuerscheinung: Das Museum verlernen? Kolonialität und Vermittlung in ethnologischen Museen
Band 1: Eine Analyse gegenwärtiger Diskurse in einem konfliktreichen Praxisfeld
Band 2 (Hg. mit Stephanie Endter und Karin Schneider): Praxen und Reflexionen kritischer Bildung und Wissensproduktion

 

Publikationen