Juniorprofessur für Medien- und Technikphilosophie

 

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KURZBIOGRAPHIE 

Geboren 1986 in Barcelona. Von 2006 bis 2012 Studium der Politikwissenschaft und Philosophie in Jena und Frankfurt am Main. 2010 Forschungsaufenthalt an der Universidad Diego Portales in Santiago de Chile zur Untersuchung der politischen Debatten um das damalige Abtreibungsverbot in Chile. 2013-2016 Promotionsstipendiatin am Internationalen Graduiertenprogramm des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Promotion am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt mit einer Dissertation zu einer kritischen Theorie der Repräsentation, 2018 unter dem Titel Politik der Repräsentation. Zwischen Formierung und Abbildung erschienen. Von 2017 bis 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Praktische Philosophie (Prof. Dr. Christoph Menke) an der Goethe-Universität Frankfurt. Gemeinsam mit Christoph Menke und Jonas Heller Mit-Antragstellerin und -Leiterin des DFG-Sachmittelprojekts "Die politische Differenz des Lebens. Zur Neukonzeption der Krise von Staat und Gesellschaft", Mitglied im DFG-geförderten wissenschaftlichen Netzwerk „Kulturen ästhetischen Widerstands“.

 

Forschungsfelder: Theorien der Demokratie, Ästhetik und Politik der Repräsentation, Feministische Philosophie, Critical Philosophy of Race, kritische Theorien, Biopolitik. 

 

Themenschwerpunkte: Identität und Universalismus, politisches Handeln und Medialität, Kritik der Familie, Ethics and Politics of Care, Theorien der bürgerlichen Gesellschaft, Aufklärung und "Rasse"-Begriff, Idee der Naturgeschichte, Autoritarismus und Neoliberalismus, Konstituierung und Destituierung.

 

 

AKTUELLE VORTRÄGE

 

 Philosophinnen Kolloquium 21 22

 

 

Love and Order. Zur Funktion der Familie im Liberalismus, Vortrag im Münchner Philosophinnen*kolloquium, 20.12.2021.

 

 

 

 

 

 

PUBLIKATIONEN

 

Monographien und Herausgaben

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 M. Martinez Mateo (2018): Politik der Repräsentation. Zwischen Formierung und Abbildung. Wiesbaden: Springer. [Rezension von Leonie Hunter, in: Zeitschrift für philosophische Literatur 6. 3 (2018).]

 

 

 

 


Lepold Martinez Mateo Critical Philosophy of Race

 

 

 

 

 K. Lepold & M. Martinez Mateo (Hg.) (2021): Critical Philosophy of Race. Ein Reader. Berlin: Suhrkamp. [Besprechung: Sein und Streit, Deutschlandfunk Kultur, 19.12.2021]

 

 

 

 

 

 

 

Kortendiek Martinez Mateo Grenze und Demokratie

 

 

 

 N. Kortendiek & M. Martinez Mateo (Hg.) (2017): Grenze und Demokratie. Ein Spannungsverhältnis. Frankfurt a. M. und New York: Campus.

 

 

 

  

 

 

Zeitschriftenschwerpunkte

 

 

Rezensionen

 

 

Beteiligung an künstlerischen Projekten

  •  (2022) Jenseits des Siegens? Begleittext zur Ausstellung „Ein Sieg über das Siegen“ von Kay Winkler. Rathaus Galerie München.
  •  (2021) Familie. Think Tank in: Sebastian Jung: Hot Spot Society.
  •  (2020) Gegen/Wohnen. Parasitäre Strategien gegen das Zuhause als Schließung, in: Parasite Aesthetics. Parasite Art Magazine. Berlin.

 

 

Aufsätze in Sammelbänden und Fachzeitschriften

  • H. Stubenrauch & M. Martinez Mateo (unter Begutachtung): "Rasse" und Naturteleologie bei Kant. Zum Rassismusproblem der Vernunft, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie.
  • M. Martinez Mateo (i. V., voraussichtl. 2022): Authoritarian Neoliberalism and Constitutionalization in Chile.

 

  • M. Martinez Mateo (i. E., voraussichtl. 2021): Autoritärer Neoliberalismus und Verfassunggebung in Chile. Überlegungen zum Verhältnis von Diktatur und Rechtsstaat, in: Ch. Schmidt & B. Zabel (Hg.): Politik im Rechtstaat. Baden-Baden: Nomos.
  • J. Heller & M. Martinez Mateo (2021): Aufhören oder Weiterdenken? Zur Frage des Umgangs mit Carl Schmitt, in: Rechtsphilosophie 7. 2, 115-119.
  • J. Heller & M. Martinez Mateo (2021): Einleitung: Souveränität der Plattform. Eine Debatte mit Joseph Vogl, in: Behemoth. Journal of Civilisation 14. 1 (Sonderausgabe), 1–4. 
  • M. Martinez Mateo (2021): Das Problem des Volkes. Möglichkeiten einer Kritik der Repräsentation, in: M. Neubauer (et al.) (Hg.): Im Namen des Volkes. Zur Kritik politischer Repräsentation. Tübingen: Mohr Siebeck, 177–200.

 

  • M. Martinez Mateo (2020): Life-Protecting Neoliberalism. Hayek and the Biopolitics of Abortion in Chile, in: Economy & Society 49. 4, 596–618.
  • J. Heller & M. Martinez Mateo (2020): The Non-Normative Order of the Social, in: M. Kettemann (Hg.): Navigating Normative Orders: Interdisciplinary Perspectives. Frankfurt a. M. und New York: Campus.
  • M. Martinez Mateo (2020): Die Grenzen der Moral und die Demokratisierung der Grenze. Kommentar zu Teil II „Moral. Refugees Welcome“, in: D. Kersting & M. Leuoth (Hg.): Der Begriff des Flüchtlings. Rechtliche, moralische und politische Kontroversen. Stuttgart: Metzler, 199–206.

 

 

  • M. Martinez Mateo (2018): „Doch diese Störung zielt eher auf ein Mehr als auf ein Weniger an Repräsentation“. Ästhetik und politische Repräsentationskritik bei Jacques Rancière, in: T. Linpinsel & I.-T. Lim (Hg.): Jacques Rancière und die Sozialwissenschaften. Wiesbaden: Springer, 121–139.

 

  • N. Kortendiek & M. Martinez Mateo (2017): Einleitung. Grenze und Demokratie, in: Dies. (Hg.): Grenze und Demokratie. Ein Spannungsverhältnis. Frankfurt a.M. und New York: Campus, 7–32.

 

  • M. Martinez Mateo (2014): Geheimnis, Macht, Subversion, in: S. Klinge & L. Schlicht (Hg.): GEHEIMNIS_WISSEN. Perspektiven auf das Wissen vom Geheimnis seit dem 18. Jahrhundert. Berlin: trafo Verlagsgruppe, 137–151.

 

 

  • M. Martinez Mateo, M. Cabanis, N. Cruz de Echeverría Loebell & S. Krach (2012): Concerns about cultural neuroscience: A Critical Analysis, in: Neuroscience & Biobehavioral Reviews 36. 1, 152−161.
  • T. Biebricher & M. Martinez Mateo (2012): Die Paradoxie des Intellektuellen. Wissenschaft und öffentliche Intervention, in: Polar 13, 23–27.
  • M. Martinez Mateo (2012): „Die Sichtbarkeit ist zu fliehen“. Politiken der Verbergung im Unsichtbaren Komitee, in: diskus. Frankfurter StudentInnen-Zeitschrift 1.12, 6–10.

 

 

Videos und Podcasts

  • Represent! Confronting discrimination, multiplying representations, criticizing identity. Vortrag auf der Tagung "Confronting Discrimination. Genealogical and Phenomenological Perspectives", 27.-29. Oktober 2021.
  • Rassismus ohne Rassen bei Kant? Beitrag in der Reihe "Kant. Ein Rassist?". Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. 17. Dezember 2020.
  • Familie. Beitrag in der Reihe: "Kritische Theorien in der Pandemie. Ein Glossar zur Corona-Krise". 30. März 2020.
  • Für andere Sprechen. Gespräch im Podcast „Das Neue Berlin“. Folge 43, 29. November 2019.

 

 

Verschiedenes

  • Ästhetischer Widerstand. Reflexionen zwischen Kunst und Philosophie. Marina Martinez Mateo im Gespräch mit Johanna Reich, in: Aviso. Magazin für Kunst und Wissenschaft in Bayern. Heft 01/21: Wozu Kunst?, 32-37.
  • Philosophie studiert, und dann? Ein Werber, eine Autorin und eine Professorin berichten. Interview in ZEIT Campus, 12.01.2021.
  • Prinzip und Problem. Was bedeutet Kants Begriff der „Rasse“?, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.07.2020, Natur und Wissenschaft, N3. Online: "Die falsche Frage".
  • Philosophie neu denken. Interview im Frankfurter UniReport (gemeinsam mit Kristina Lepold), anlässlich der Ringvorlesung Contemporary Approaches to Feminist Philosophy. 2.19, 18. 
  • Was kommt nach dem Mittelbau? Ein Kommentar zum Positionspapier aus Postdoc-Perspektive, in: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Herbst 2018. 41, 6–7.
  • Das Hirn hat keine Hautfarbe. Gespräch von Sören Krach, Marina Martinez Mateo und Peter Janich. Marburger UniJournal. Sommer 2013, 14–19.