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Internationale Konferenz, organisiert vom Institut für Theaterwissenschaft der LMU München, in Verbindung mit der Akademie der Bildenden Künste München und dem Residenztheater, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Termin 17./18.11.2016
Beginn 9:30 Uhr (jeweils ganztägig)
Veranstaltungsort Historische Aula im Altbau (geändert wg. großer Nachfrage) | Akademiestr. 2
Teilnahmegebühr 10 € / erm. 6 € (pro Tag), 16 € / erm. 9 € (beide Tage)
Detaillierte Programm und weitere Informationen
Anmeldung bis 1. Nov. erbeten unter: scenography@lrz.uni-muenchen.de

 

Szenographie tritt – als Raum-Inszenierung und Raum-Produktion – im zeitgenössischen Theater sowie darüber hinaus in anderen Künsten und auch Alltagskontexten vielgestaltig auf: Das Spektrum reicht von Bühnenbild bzw. Theaterszenographie, Performance Design und ›Environmental Scenography‹ über Ausstellungsszenographie sowie Film- und Medienszenographie bis hin zu ›Urban Scenography‹, Spatial Design und Szenographien kommerziell orientierter Events. Szenographie, so die Ausgangsthese, ist heute eine Kunst und Gestaltungspraxis, die sich – gattungsübergreifend – auf unterschiedlichen Feldern entfaltet.

Unter dem Titel »The Art of Scenography. Epistemes and Aesthetics« widmet sich die Konferenz dem Szenographischen im Spannungsfeld zwischen Produktion und Rezeption. Gefragt wird nach Entwurfspraktiken, Gestaltungsprozessen und ›szenographischem Wissen‹: Wie entsteht ein Bühnenbild, eine Szenographie und welches Denken über Räume, welches Gestaltungswissen drückt sich darin aus?

Namhafte Referenten, darunter Arnold Aronson (USA), Joslin McKinney (UK), Thea Brejzek (AU) und Dieter Mersch (CH), haben ihr Kommen zugesagt, zudem sind Künstlergespräche mit Aleksandar Denić (SRB), Klaus Grünberg (D), Uwe R. Brückner (D/CH) und Benjamin Foerster-Baldenius (D) geplant.

Veranstalter: LMU München/Institut für Theaterwissenschaft (Konzeption und Leitung: PD Dr. Birgit Wiens), in Verbindung mit der Akademie der Bildenden Künste (Bühnenbild/Prof. Katrin Brack) und dem Bayerischen Staatstheater/Residenztheater, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.