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Studierende der Akademie der Bildenden Künste München zu Gast in der Staatlichen Graphischen Sammlung München, Pinakothek der Moderne

Eröffnung FR 09.06.17 | 18:30 Uhr

Ausstellung 10.06. - 25.06.17

Ort Pinakothek der Moderne | Barer Str. 40 | München

Mit BOXENSTOP I realisiert die Staatliche Graphische Sammlung München in Kooperation mit den Druckgraphischen Werkstätten der Akademie der Bildenden Künste München erstmals ein Ausstellungsprojekt, das exklusiv für den Vitrinengang in der Pinakothek der Moderne konzipiert ist.

 

Studierende

 

Jonah Gebka, Olga Golos, Xenia Hartok, Aron Herdrich, Jonghoon Im, Sebastian Maas,

Laia Martí Puig, Patrick Ostrowsky, Katharina Ranftl, Eunji Seo, Martin Spitzweck,

Esther Weinhold

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

 

Getragen wird das ambitionierte Vorhaben von der gemeinsamen Überzeugung, dass man in einem Haus, das sich der Gegenwartskunst verschrieben hat, selbstverständlich den jungen Kreativen in der Stadt von Zeit zu Zeit über die Schulter schauen will, um hautnah zu erleben, welche künstlerischen Fragen die Talente von morgen bewegen.


Vorausgegangen war ein von der Staatlichen Graphischen Sammlung München ausgelobter Wettbewerb, bei dem aus sechzig Vorschlägen zwölf künstlerische Positionen juriert wurden, um im sogenannten Vitrinengang jeweils eine gläserne „Box“ für zwei Wochen zu bespielen. Es sind die Arbeiten von Jonah Gebka, Olga Golos, Xenia Hartok, Aron Herdrich, Jonghoon Im, Sebastian Maas, Laia Martí Puig, Patrick Ostrowsky, Katharina Ranftl, Eunji Seo, Martin Spitzweck und Esther Weinhold. BOXENSTOP I ist damit zugleich für eine Gruppe junger Künstler ein Debut auf dem musealen Parkett unter Echtzeitbedingungen.


Die architektonische Besonderheit des Vitrinengangs, der zu beiden Seiten von einer Suite großformatiger „Schaufenster“ bestimmt wird, sollte Teil der Herausforderung sein, vor die sich die jungen Künstler gestellt sahen. Mit Verve haben sie die Vitrinen in Besitz genommen und auf vielfältige Weise den Genius Loci in ihren Werken aufgegriffen, ausgereizt oder hinterfragt.


So paradox es klingen mag – in einer Zeit höchster künstlerischer Produktivität wurde BOXENSTOP I für die Studierenden auch zu einem Moment des Innehaltens außerhalb des künstlerisch-akademischen Alltags. Das Ausstellungsprojekt gibt ihnen die Möglichkeit, die eigenen künstlerischen Mittel über den akademischen Kontext hinaus zu reflektieren und einem größeren Publikum zu präsentieren.


Rückblickend kann man resümieren, dass auf dem Prüfstand von BOXENSTOP I aktuelle Ideen getestet, optimiert und für den künstlerischen Fortlauf startklar gemacht werden konnten. Spannend bleibt für uns alle zu beobachten, wie sich nach dieser Trainingsrunde ein jeder individuelle Weg und Werklauf in der Zukunft gewinnbringend fortsetzen wird.

 

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