Die hier dokumentierten Vorträge stammen aus den interdisziplinären Vortragsreihen des cx. Sie bilden diese nicht komplett ab, da nicht alle Referent*innen der Veröffentlichung zugestimmt haben. Die vollständige Liste der Referent*innen finden Sie hier nach Jahresthemen geordnet:

https://www.adbk.de/de/lehrangebot/cx-centrum-fuer-interdisziplinaere-studien/archiv-jahresthemen.html

 

Ausstellung mit mit Christian Blank, Thierry Boissel, Sandra Hasenöder, Karen Pontoppidan, Henriette Olbertz-Weinfurtner, Lugh Wittig, u.a.

Eröffnung: DI 16.10.2018 | 18:30 Uhr

Ausstellung: 17.10. - 17.11.2018

Ort: Galerie Handwerk | Max-Joseph-Straße 4, Eingang Ottostraße | München

 


Öffnungszeiten:  Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis 18 Uhr Donnerstag 10 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr

An Sonn- und Feiertagen geschlossen
Jeden Donnerstag um 18.30 Uhr Führung durch die Ausstellung

 

Aussteller
Alexandra Bahlmann | Otto Baier | Peter Bauhuis | Kerstin Becker | Manfred Bergmeister | Doris Betz | David Bielander | Alexander Blank | Christian Blank | Thierry Boissel |Helen Britton | Eunmi Chun |Alexander Emil Deubl | Nandl Eska | Doerthe Fuchs | Christine Graf | Sandra Hasenöder | Heigert & Möbs | Therese Hilbert | Daniel Huss | Mari Ishikawa | Junwon Jung | Ike Jünger | Jiro Kamata | Elisabeth Klein und Klaus Hackl | Otto Künzli | Annamaria Leiste | Mechthild Lobisch | Christa Lühtje | Mayeŕsche Hofkunstanstalt GmbH mit Kiki Smith | Yutaka Minegishi | Christian Muscheid | Erico Nagai | Henriette Olbertz-Weinfurter | Gabriele von Pechmann | Karen Pontoppidan | Dorothea Reese-Heim | Billa Reitzner | Gerd Rothmann | Barbara Schrobenhauser | Henriette Schuster | Bongchull Shin | Hubertus von Skal | Gisbert Stach | Keiyona C. Stumpf | Mirei Takeuchi | Takayoshi Terajima | Gustav van Treeck. | Werkstätten für Mosaik und Glasmalerei GmbH mit Jan Davidoff | Christine Wagner | Florian Weichsberger | Christiane Wilhelm | Lugh Amber Wittig

 

Die Ausstellung zum 50jährigen Jubiläum der Galerie Handwerk ist in München lebenden Künstlern vorbehalten. 50 Werkstätten und Ateliers aus den Bereichen Glas, Keramik, Metall, Schmuck, Textil, Papier und Bühnenbild spiegeln die Vielfalt und Qualität von Gestaltung, die in München in einer besonders ausgeprägten Form anzutreffen ist. Zugleich wird mit diesen Ausstellern aber auch sichtbar, wie international das Gestaltende Handwerk und die Angewandte Kunst in München vertreten sind, denn viele von ihnen stammen ursprünglich aus anderen Ländern, leben und arbeiten aber seit langem hier.

 

Am 18. Oktober 1968 wurde in München die Galerie Handwerk eröffnet. Gegründet wurde sie zunächst als privates Unternehmen. Damals galt sie im Kreis der Münchner Privatgalerien als ein neuer Galerietyp: „Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht Spitzenleistungen des europäischen Kunsthandwerks in einer exquisiten Ausstellung darzubieten – Unikate aus den besten Werkstätten des In- und Auslandes, also unwiederholbare Einzelstücke, die darum besonders kostbar sind, da sie aus der Leidenschaft ihrer Gestalter entstanden“, so beschreibt sie der Text des Einladungsplakates aus dem Jahr 1968. Schon damals war die Galerie durch die enge Zusammenarbeit mit der Handwerkspflege in Bayern geprägt.

Im Jahr 1975 wurde die Galerie Handwerk dem Bayerischen Handwerkstag und später der Handwerkskammer für München und Oberbayern angegliedert. Damit war die Zukunft für eine einzigartige kulturelle Institution des Handwerks in Deutschland gesichert. Von Anfang an war es das Ziel, dem Gestaltenden Handwerk einen Ort der internationalen Vernetzung, des Austausches und der kommerziellen Möglichkeiten zu bieten. Die Vermittlung von handwerklicher Qualität und die Suche nach Neuem und Überraschendem stehen dabei bis heute im Vordergrund, ebenso der Wunsch, ein tieferes Verständnis für die Bedeutung und Kultur des Handwerks und der Angewandten Kunst beim Publikum zu schaffen und junge talentierte Gestalter auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen. Die Themen des Ausstellungsprogrammes der Galerie Handwerk versuchen, auch Unbekanntes und nur selten zu sehende Exponate in München zu präsentieren. Einzelpräsentationen der wichtigsten zeitgenössischen Gestalter weltweit gehören zu den Besonderheiten. Damit hat sich die Galerie beim Münchner Publikum und international einen Ruf geschaffen.

 

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