22.11.2013

Panel Das Selbst zwischen Normalität und Pathologie, Jahresthema 2013/14: Fragile Identitäten

 

 

Panel „Das Selbst zwischen Normalität und Pathologie“, cx-Vortragsreihe „Fragile Identitäten“
cx centrum für interdisziplinäre studien, Akademie der Bildenden Künste München

 

Der britische Psychologe Stephen Frosh, der Neuropsychologe und Schriftsteller Paul Broks, sowie die mehrfach preisgekrönte Videokünstlerin Emily Wardill stellen ihre Arbeiten vor und diskutieren über den schmalen Grad zwischen normalen und pathologischen Veränderungen und Aufsplitterungen individueller Identitäten.

 

Stephen Frosh ist seit 2003 Professor für Psychologie an der Birkbeck University of London sowie Pro-Vice-Master für Lehre und Forschung. Er unterrichtete und forschte seit 1979 zunächst an der Schule für Psychologie der Birkbeck Universität und seit 2008 im Department für Psychosoziale Studien, das er mitgegründet hat und dessen erster Direktor er war. Zwischen 1982 und 2000 arbeitete er außerdem teilweise als klinischer Psychologe in der London Strategic Health Authority sowie in den 1990er Jahren als Fachberater für klinische Psychologie und ab 1996 als Vizedekan des Kinder- und Familien-Departements der Tavistock Clinic, London. Der Schwerpunkt seiner akademischen Forschung liegt unter anderem in der Verbindung von Psychoanalyse mit sozialen Themen, auf Themen wie Gender, Rasse und sozialer Identität sowie psychosozialen Studien. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel und Bücher, darunter Identity Crisis: Modernity, Psychoanalysis and the Self (1991), Feelings (2011), A Brief Introduction to Psychoanalytic Theory (2012) und Hauntings: Psychoanalysis and Ghostly Transmissions (2013).