13.12.2013

Panel Identitäten im urbanen Konflikt, Jahresthema 2013/14: Fragile Identitäten

 

 

Panel „Identitäten im urbanen Konflikt“, cx-Vortragsreihe „Fragile Identitäten“
cx centrum für interdisziplinäre studien, Akademie der Bildenden Künste München

 

Der kalifornische Architekt und Stadtforscher Teddy Cruz, der britische Stadtgeograph Gareth A. Jones und der New Yorker Stadtplaner Miguel Robles-Durán sprechen über ihre Arbeiten und Forschungen im Bereich urbaner Konfliktzonen, in denen unterschiedliche Interessen und kulturelle Identitäten aufeinanderprallen. Sie beleuchten die rasanten Entwicklungen und Veränderungen gegenwärtiger Städte unter dem Eindruck von Neoliberalismus, Globalisierung und der ökonomische Krise und diskutieren in einem anschließenden Gespräch mit Andres Lepik, dem Direktor des Architekturmuseums über gestalterisch-architektonische Konzepte und Interventionsmöglichkeiten, die zu neuen alternativen Identifikationsstiftungen in den städtischen Metropolen führen können.

 

Teddy Cruz ist mit seiner Stadtforschung entlang der Grenze zwischen Tijuana und San Diego international bekannt geworden. Mit seiner Arbeit hat er die dort von Immigrant*innen bewohnten Wohnviertel als Orte des Kulturschaffens aufgewertet, von denen aus Stadtentwicklung, günstiger Wohnraum und eine gemeinsame Infrastruktur neu durchdacht werden können. 1991 erhielt Cruz den Rome Prize in Architecture und 2005 war er der erste Preisträger des James Stirling Memorial Lecture On The City Prize, verliehen durch das Canadian Center of Architecture und die London School of Economics. Im Jahr 2008 wurde er eingeladen, die Vereinigten Staaten bei der Architekturbiennale in Venedig zu repräsentieren und 2011 erhielt er den Ford Foundation Visionaries Award. Teddy Cruz ist Professor für Öffentliche Kultur und Stadtplanung im Visual Arts Department der University of California, San Diego, wo er das Center for Urban Ecologies gründete.