Termine: Block 1 31.05. (10.00–19.30 Uhr), 01.06. (9.00–17.00 Uhr)

Block 2 06.06. (11.30–20.30 Uhr), 07.06. (10.00–19.30 Uhr), 08.06. (9.00–14.00 Uhr)

Block 3 04.07. (13.00–20.30 Uhr), 05.07. (10.00–19.30 Uhr), 06.07. (9.30–16.30 Uhr)

Block 4 11.07. (11.00–19.00 Uhr), 12.07. (10.00–18.00 Uhr)

 

Beginn: 31.05. um 10 Uhr Raum: Koloss-Saal (Altbau)

Voranmeldung bis 24. Mai 2018 unter info_cx@adbk.mhn.de

 

Das Berliner Kollektiv Peng! arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und politischen Aktivismus. Der Workshop mit Peng! wurde von der freien Polizeiklasse angeregt und knüpft inhaltlich und praktisch an deren bisherige Arbeit an.

 

Peng! ist ein Kollektiv von Aktivist_innen, Künstler_innen, Journalist_innen und Freund_innen, die mit neuen und radikaleren Protestformen experimentieren. Mit Humor und Mitteln des zivilen Ungehorsams versucht Peng! herrschende Narrative zu brechen, mediale Diskurse kritisch zu beeinflussen, politische Debatten neu zu befeuern und gegen Ungerechtigkeiten zu kämpfen.

 

Peng! sprengte mit einer Ölfontäne eine Greenwashing Veranstaltung von Shell. Es kaperte die PR Abteilung von Vattenfall und verkündete den Ausstieg des Konzerns aus der Braunkohle. Im Sommer 2015 startete das Kollektiv einen Aufruf zur Fluchthilfe gegen die EU-Regelungen von Dublin II. Gegen Online-Sexismus trainierten sie eine Armee von Fake-Twitter-Profilen, die Trolls zurücktrollten. Ferner gründeten sie den ersten Aussteigerverein für Geheimdienste und entschuldigten sich im Namen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für die verheerenden Folgen der Agenda 2010. Im Frühling 2017 verliehen sie einen Friedenspreis an die Rüstungsindustrie, riefen Waffen von Heckler und Koch aus den USA zurück, und erinnerten die CDU an ihre christlichen Werte, indem sie eine Petition in Namen eines erfundenen CDU Ortsverbandes starteten, um Rüstungsexporte einzuschränken. Für diese Aktionen wurden sie im Frühling 2018 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

 

Peng! kooperierte mit verschiedenen Theatern (HAU Hebbel am Ufer, Kampnagel, Schauspiel Dortmund) und NGOs (Greenpeace, Act Up, Flüchtling Willkommen, Sanktionsfrei).

www.pen.gg

 

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