Filmvorführung MO 23.06.14 | 17:30 Uhr

Ort Werkstattkino | Fraunhoferstr. 9 | München

 

Workshop für Studierende DI 24.06.14

im Rahmen des Seminars "Szenen der politischen Ästhetik"

von Prof. Dr. Maria Muhle

 

Künstlerinnengespräch mit Kitti & Joy und Jenny Nachtigall 

im Rahmen der Ausstellung "Another World is Possible"

Zeit: 21.11.17 | 19:00 Uhr

Ort: Institut für moderne Kunst Nürnberg | zumikon | Großweidenmühlstraße 21 | 90419 Nürnberg

 

 

„,Geschichte [ist] das, was die Dokumente in Monumente transformiert.‘ Medienphilosophische Überlegungen zur Aktualisierung von Vergangenheit“ – Vortrag von Maria Muhle

 

im Rahmen der Ringvorlesung „[Counter-]Monuments. Erinnerungspraxen im öffentlichen Raum“, Skulptier Projekte Archiv, Institut für Kunstgeschichte, Uni Münster in Kooperation mit dem LWL-Museum für Kunst und Kultur 

 

Anhand der Untersuchung zeitgenössischer performativer wie nicht-performativer Nachstellungen möchte der Vortrag der Frage nachgehen, wie ein Counter-Monument sich zu tradierten geschichtspolitischen Formen des Monumentalen verhält bzw. sich davon absetzen kann. Ausgehend von einer Typologie der vielseitigen Strategien des Reenactments und einer Befragung ihrer jeweiligen Geschichtspolitiken soll zuletzt auch Reenactment in einem dritten Sinne zu denken versucht werden, d.h. weder als Agent der historiographischen nationalen, sozialen, ethnischen Identitätsproduktion, noch als deren ideologiekritische Dekonstruktion, die der einen Wahrheit eine andere, potentiell wahrere Wahrheit entgegensetzt. Vielmehr möchte der Vortrag eine Nachstellung denken, die erprobt, inwiefern gerade eine solche Wiederholung das Potential hat, Platz für jene Differenzen oder Prozesse zu schaffen, die sich im Vollzug des Reenactments ereignen und es damit ermöglichen, einen Blick auf die Verfasstheit von Geschichte überhaupt zu eröffnen, die sich immer in Kodierungen und Rekodierungen, Bebilderungen, Monumentalisierungen und Dokumentarisierungen ereignet.

Miriam Cahn, o.T., 2017, Öl auf Holz, 95 x 80 cm
Abendvortrag von Kerstin Thomas (Universität Stuttgart)
Datum & Uhrzeit: Mi | 29.05.2019 | 18:00 Uhr
Ort: Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestr. 2-4
Raum: Neubau, E.O1.23.

Kerstin Thomas ist Professorin für Kunstgeschichte der Moderene am Institut für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. die kunstgeschichtliche Emotionsforschung, Form- und Ausdruckskonzepte in Kunst, Wissenschaft und Ästhetik der Moderne und die Wissenschaftsgeschichte der Moderne. Sie ist Mitglied der Emmy Noether-Nachwuchsgruppe „Form und Emotion“ und arbeitet zur Zeit an einem Handbuch der Emotionsbegriffe im französischen Kunstdiskurs des 19. Jahrhunderts.

Vortrag Maria Muhle

17.1.2017

 

Kunstakademie Düsseldorf
Ringvorlesung Serialität und Wiederholung: Revisited

Vortrag: Donnerstag, 8. Februar 2018, 18-20 Uhr

Ort: Raum 02.29, Akademie der Bildenden Künste München, Neubau

Workshop: Freitag, 9. Februar 2018, 11-14 Uhr

Ort: Raum 01.23, Akademie der Bildenden Künste München, Neubau

 Korakrit Arunanondchai, With history in a room filled with people with funny names 4, 2017.

 

Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Seminare „Technikphilosophie“ (Prof. Dr. Maria Muhle) und „Lebendige Formalismen“ (Dr. Jenny Nachtigall) statt und stehen allen Interessierten offen.

 

Für die Teilnahme an dem Workshop wird um eine kurze Anmeldung gebeten:

muhle@adbk.mhn.de, nachtigall@adbk.mhn.de

 

(Politische) Kunst oder (Soziale) Praxis? Eine Versuchsanordnung über die 1990er 

Sabeth Buchmann (Akademie der Bildenden Künste Wien)
mit einer Respondenz von Jenny Nachtigall (Akademie der Bildenden Künste München)
Zeit: Dienstag, 7. November 2017, 18 Uhr 
Ort: Universität der Künste Berlin, Hardenbergstr. 33, 10623 Berlin, Raum 110
 
 

 

Roger Caillois und sein Milieu - Ästhetik, Politik, Psychoanalyse

Workshop des Teilprojekts Mimetische Existenzweisen, DFG-Forschungsgruppe (1867/2) Medien und Mimesis

Termin: --ACHTUNG!-- Aus aktuellem Anlass wird der Workshop verschoben und findet voraussichtlich im Herbst statt
Ort: wird bekanntgegeben

 

Mitte der 1930er Jahre veröffentlicht Roger Caillois seine ersten wichtigen Arbeiten – „Die Gottesanbeterin“ (1934) und „Mimese und legendäre Psychasthenie“ (1935) – im surrealistischen Magazine Minotaure. 1934 schreibt er jedoch auch einen offenen Brief an dessen Chefredakteur, André Breton, in dem er sich aufgrund der sogenannten „querelle des haricots sauteurs“ vom bretonschen Surrealismus ab- und sich stattdessen einem neuen Rationalis- mus inspiriert von Gaston Bachelards „Surrationalismus“ zuwendet. Einige Jahre später, 1937, gründete er zusammen mit Georges Bataille und Michel Leiris in Paris das Collège de Sociologie, dessen Lehr- und Vortragsbetrieb jedoch nur bis 1939 aufrecht erhalten werden kann. Daraufhin begibt er sich auf Einladung von Victoria Ocampo nach Argentinien, wo er von der deutschen Besetzung Frankreichs überrascht wird und sich gezwungen sieht, den zweiten Weltkrieg im Exil zu verbringen.

Der Workshop „Roger Caillois und sein Milieu – Psychoanalyse, Ästhetik, Politik“ widmet sich dieser frühen Periode der Arbeiten Caillois‘ und besonders dem hier entwickelten Begriff der Mimese und seiner ästhetischen, lebenswissenschaftlichen und politischen Bedeutung sowie seinem Einfluss auf die Arbeiten anderer Theoretiker.

Dr. Magdalena Wisniowska, Vortrag und Workshop
Vortrag: Mittwoch, 13. Januar, 20:00. Workshop: Donnerstag, 14. Januar, 10:00-13:00 (beides im Neubau, E.ZG.O4).
Um Anmeldung für den Workshop wird gebeten: apostolou-hoelscher@adbk.mhn.de

 

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AKADEMIETEXTE
herausgegeben von Maria Muhle und Martin Schmidl

Booklaunch SA 22.07.17 | 15:00 Uhr

Ort Akademiestr. 2 | Altbau | Foyer

 

AKADEMIETEXTE 1, 2, 3

Autoren: Jonas Beutlhauser, Max Fesl, Leo Heinik, Jakob Gilg, Raphael Krome, Annabell Lachner, Patrick Ostrowsky, Anna Pascó Boltà, Michael Schmidt, Giulia Zabarella, Sandra Zech.

 

Grafik: Papierarbeit COOP mit Sandra Hasenöder, Marcin Kowaluk.