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title: "Wintersemester Philosophie 2022/23"
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# Wintersemester Philosophie 2022/23

## Environmental Issues

 

  

 Mit Maria Muhle u.a.

 The goal of the Conference is to contribute to the ongoing debate in the Humanities, being conscious of the cultural and political scope of ecological crisis. The complexity of this topic suggests the adoption of a forward-looking and interdisciplinary approach, along four trajectories: Phenomenology, History of Philosophy, Education and Training, Politics and Society.

  

 Scopo del Convegno è quello di contribuire al dibattito in corso nelle discipline umanistiche, nella consapevolezza della portata culturale e politica della crisi ecologica. La complessità strutturale del tema scelto suggerisce l’adozione di un approccio prospettico e interdisciplinare che verrà articolato lungo quattro direttrici: storico-filosofica, fenomenologica, educativo-formativa e politico-sociale.

  

  

  

 [![Environmental Issues Konferenz](https://www.adbk.de/images/savoldelli_1-2-3032023-1.png)](https://apps.unive.it/server/eventi/70949/Locandina%20Environmental%20Issues.pdf)

  

  


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## Maria Muhle: Mimetische Milieus. Eine Ästhetik der Reproduktion

 

 ![Maria Muhle: Mimetische Milieus](https://www.adbk.de/images/stories/LS_Philosophie/Muhle_Mimetische_Milieus_Cover1.png)

 Was heißt es, eine Milieuästhetik vor dem Hintergrund des mimetischen Zusammenhangs zwischen Leben und Milieu zu entwerfen? Im Anschluss an Roger Caillois’ Untersuchungen zu mimetischen Insekten, deren Anähnlichung an das Milieu er als fotograsches Verfahren versteht, untersucht das Buch einen nicht- anpassungsgeleiteten Milieubegrif, der sich auch bei Georges Canguilhem findet, und fragt nach dessen Konsequenzen für die ästhetische Praxis und Theorie. Dafür wird Caillois insbesondere ins Verhältnis zu Walter Benjamin gesetzt, um die Spannungen, aber auch hintergründigen Affinitäten dieser beiden Autoren hinsichtlich von Mimesis und technischer Reproduzierbarkeit auszuloten. Auf dieser Grundlage lässt sich das Konzept einer Ästhetik neu fassen, die sich an scheinbar rein reproduktiven Mechanismen ausrichtet, mittels derer das Leben im Milieu operiert. Eine solche Milieuästhetik bewegt sich jenseits tradierter Gegensätze von Produktions- und Rezeptionsästhetik, um so die Frage nach den heteronomen Beziehungen des künstlerischen Subjekts zu Milieu und Technik zu stellen.

  

 *Brill | Fink 2022, 200 Seiten, EUR 24,90*

  

 Cover von Olaf Nicolai: *Oskar. Eine Camouflage* (2016/2021) © courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, VG Bild-Kunst Bonn 2022.

  

 [Weitere Informationen und Bestellung](https://www.fink.de/display/title/60033)

 [Rezension von Carsten Probst](https://www.adbk.de/images/stories/publikationen/schriftenreihen/Muhle_Mimetische_Milieus/TZK130_Probst_Carsten.pdf) in "Texte zur Kunst", Juni 2023.

  

  

  


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## Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen: ENDE DER WIEDERHOLUNG

![Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen: ENDE DER WIEDERHOLUNG](https://www.adbk.de/images/stories/FDK-MARKT-2022-Einladung-deutsch.jpg)

Die Pandemie ist noch nicht vorbei, der Krieg wieder da und das Klima verändert sich unaufhaltsam. Unbedingter Fortschrittsglaube, Expansion und Extraktion sind kein Widerspruch zur permanenten Wiederholung des Immergleichen. Sie bedingen einander und schaffen die Normalität, in der wir um den Abgrund kreisen. Erst Tragödie, dann Farce, dann Serie. Ist es möglich, die ewige Wiederkehr zu unterbrechen und anders zu handeln, zu erinnern, zusammenzuleben?  
Klimaaktivist*innen fordern Exnovation statt Innovation: endlich innehalten im atemlosen politischen, kulturellen, wirtschaftlichen Weitertun, Platz schaffen, verzichten. In postkolonialer, antirassistischer und queerer Theorie und Aktion werden weiße und patriarchale Widerholungsschleifen scharf unterbrochen. Sprachgewohnheiten stehen auf dem Prüfstand und zeitgenössische Erinnerungspolitiken suchen Auswege aus den Verfangenheiten historischer Gedenkrituale.  
In den Künsten hingegen ist Wiederholung oft auch eine kritische, emanzipatorische Praxis: Loops, Zitate, Parodie und Travestie konterkarieren Konzepte von Originalität und individueller Autor*innenschaft, lassen Gendergrenzen zerfließen und erschüttern überlieferte Repräsentationen.  
In einer Arena, getaktet im Rhythmus administrativer Zeit präsentieren 100 Expert*innen aus Kunst, Aktivismus, Theorie und unterschiedlichsten Alltagen ihre Expertisen für und wider das Repetitive. Welche Routinen werden endlich ausgesetzt, anders aufgeladen oder neu eingeübt? Ist alles schon da und wir wiederholen nur das Falsche?  
Der Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen ist ein Ort der Wissensvermittlung, Archiv, Börse und Beratungsstelle zugleich. Buchen Sie 30minütige Einzelgespräche für 1 Euro oder schalten Sie sich mit Kopfhörern zu!

  

 Gespräche auf Arabisch, Bosnisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Italienisch, Katalonisch, Kisuaheli, Kroatisch, Lingala, Montenegrinisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch, Romani, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Singhalesisch, Somalisch, Spanisch, Spinnen-Sprache, Türkisch und Ukrainisch. Einige Gespräche werden zudem mit deutscher Gebärdenübersetzung angeboten.

  

 **Haus der Berliner Festspiele**  
**14. Oktober 2022**  
**19:00 – 23:00 Uhr**   
Check-in geöffnet ab 18.30 Uhr  
Eintritt frei und durchgehend geöffnet  
[Anmeldung erforderlich](https://www.fonds-daku.de/markt/)  
1:1 Expert*innengespräche 1 Euro (buchbar am Abend der Veranstaltung)

  

 [Übersicht über die Themen und Expert*innen beim „Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen. Ende der Wiederholung“](https://www.fonds-daku.de/wp-content/uploads/2022/09/MARKT-Enzyklopädie-DEUTSCH-A4-Version.pdf)

  


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## Philosophie und Rassismus

![](https://www.adbk.de/images/philosophieundrassismus_plakat_bild.jpg)

  

 **Verschoben auf: 06.-08.10.2022!!**

 Welchen Beitrag kann die Philosophie zur Analyse und Kritik von Rassismus leisten? Inwiefern prägen gleichzeitig rassistische Ausschlüsse die Philosophie und ihre Geschichte? Und wie können wir dementgegen eine antirassistische philosophische Praxis in Forschung und Lehre denken und etablieren?

 "Philosophie und Rassismus" | Internationale Tagung | 06.-08. Oktober 2022 | Münster | Veranstaltet von Franziska Dübgen, Kristina Lepold und Marina Martinez Mateo.


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