Filmvorführung und Gespräch mit Christiana Perschon
Datum & Uhrzeit: 2019-11-21 18:00
Raum: EG.28 | Neubau der Akademie
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Mit der Filmemacherin Christiana Perschon sprechen Kirsten Kleie und Caroline Sternberg

 

Im Film „Sie ist der andere Blick“ von Christiana Perschon tritt die Filmemacherin in Dialog mit Künstlerinnen wie Renate Bertelmann, Karin Mack und Lore Heuermann. Seit den 70er Jahren prägen diese in ihrer Vorreiterinnenrolle das Selbstverständnis von Künstlerinnen. Gleichzeitig thematisiert Christiana Perschon auch die Rolle des Bildträgers und die der Wahrnehmung. Historische Sichtweisen werden mit subjektiven persönlichen Perspektiven, gesellschaftlichen Diskursen und Augenblickserfahrungen vereint. Ein Bogen vom Gestern zum Heute wird gespannt.

 

Das Thema “Frauen in der Kunst“ wird an der Münchner Kunstakademie im Wintersemester 2019/20 vielfältig verhandelt. Der Filmabend mit anschließendem Gespräch ist eine Zusammenarbeit des Seminars von Kirsten Kleie „KlasseMusterFrau“, in dem sie Prägungen unserer Wahrnehmung und Blickrichtung durch die Geschlechterkonstruktion hinterfragt; Und dem Seminar von  Caroline Sternberg „Frauen in Kunst und Politik in den 1920er Jahren“, das in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Bayerische Geschichte stattfindet. Hier werden auch die ersten Studentinnen betrachtet, die ab dem WS 1920/21 an der Akademie der Bildenden Künste München aufgenommen wurden.

 

SIE IST DER ANDERE BLICK

DCP und BluRayDisc OF oder OmeU, Dolby 5.1,, 16:9, 90 Min, AT-2018
Drehformat: Digital, 16mm, Super8 Film
Regie, Konzept, Kamera, Schnitt, Produktion: Christiana Perschon | Zweite Kamera: Patrick Wally | Ton: Paul Porenta, Stefan Voglsinger | Filmlabor: Filmkoop Wien, Stefanie Weberhofer | Film Scan: Österreichisches Filmmuseum, Stefanie Zingl | Farbe: Matthias Tomasi | Sounddesign: Karim Weth | Tonmischung: Alexander Koller

Kollaboration mit Renate Bertlmann, Linda Christanell, Lore Heuermann, Karin Mack, Margot Pilz und Iris Dostal.

Gefördert von BKA Innovative Film Austria, Wien Kultur, Land Niederösterreich Kultur, Theodor Körner Preis 2018