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digitale und zeitbasierte Medien

Prof. Julian Rosefeldt


künstlerischer Mitarbeiter
Maximilian Bayer


Arbeitsraum E.EG.22, Akademiestr. 4
Büro E.O2.18, Akademiestr. 4

Kontakt
Tel: +49 / 89 / 38 52 - 263
rosefeldt@adbk.mhn.de



Klassenübergreifende Projekte

SS 2016 - there will be blood

 

SS 2015 - Was tun ?!

 

WS 2014/15 - Meister und Werke

 

WS 2013/14 - Die UFO ́s landen immer auf dem Land

 

WS 2012/13 - Limits of Control


SS 2012 - Living in Oblivion


Im Sommersemester 2015 kommt die Künstlerin Nora Schultz als Gastprofessorin an das cx.

 

Filtersysteme. „Fluchtwege" aus der Enge eines „Jetzt"
Projektklasse der Künstlerin Nora Schultz (New York/ Berlin)

 

Raum A.UG.24, Akademiestr. 2
Zeit 13.04.–17.04. und 01.06.–12.6.2015 (jeweils ganztägig)
Bewerbungen bis 01.04.2015 an info_cx@adbk.mhn.de

 

Nora Schultz Projektklasse „Filtersysteme" geht von den beiden unterschiedlichen „Funktionen" der Entität „Künstler/in" aus: sie ist zum einen wahrnehmender informationsspeichernder Apparat, und zum zweiten ein/e Produzent/in, die gefilterte und transformierte Informationsmasse in ihre kulturellen Objekte verwandelt. Dieses Verhältnis soll im Hinblick auf die Frage untersucht werden, wie unterschiedliche Filtersysteme die künstlerische Arbeit beeinflussen, aber auch autonomisieren können. Das Innen und Außen einer künstlerischen Vorgehensweise soll in den Fokus gerückt werden. Stichworte wie Recycling, Halbwertszeit, Verfall und Kompost spielen ebenso eine Rolle wie die nicht-materiellen Seiten des künstlerischen Prozesses: Sprache, Gedanken und Diskurs.

 

Filter können etwa temporäre Trends sein, die künstlerische Entscheidungen beeinflussen, reale materielle Haltbarkeit der (auch psychischen) Materialeigenschaften oder andere temporäre materielle Zwangsbedingungen. Aber auch immaterielle künstlerische Bedingungen wie die Autorschaftsfrage, oder die Differenz zwischen innerer und äußerer Sprache, die wie eine Meta-Ebene die Produktion begleiten, können diese stark beeinflussen. Filtersysteme können hilfreich sein dabei das Dilemma der Synchronisierung dieser widersprüchlichen Anforderungen des Innen und Außen zu überwinden, wenn sie beispielsweise als Fiktion und imaginierte zeitliche Dimension in die Arbeit einbezogen werden. In dieser produktiven Form helfen sie nicht nur den Blick, das Material und die Sprache über die Produktion selbst mitzubestimmen, sondern könnten auch als zentraler Teil des Werks eine Möglichkeit darstellen, Identitäten des/der Künstler/in schon während des Schaffensprozesses zu verorten, „Fluchtwege" aus der Enge eines „Jetzt" zu finden.

 

Die Projektklasse ist medienübergreifend ausgerichtet. Ausgehend von den Arbeiten der Studierenden soll eine Installation entstehen, die in verschiedenen Stadien dokumentiert wird. Die prozessorientierten Momentaufnahmen sollen zu einer Publikation im Fanzine-Format, zu Postern oder „semi-dokumentarischen" Videos zusammengefügt werden. Insofern sind die teilnehmenden Studierenden aber auch ihre Werke als die Protagonist/innen einer fiktiven, sich fortschreibenden Geschichte zu verstehen, die möglicherweise erst in der Zukunft zu ihrer eigentlichen Form findet, und sich so im Spannungsverhältnis zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft verortet.

 

Interessierte Studierende können sich bis zum 01.04.2015 mit einem kurzen Text für das Projekt bewerben, der den Umfang von 250 Worten nicht sprengen sollte. Dieser Text sollte das eigene Interesse an Filtersystemen skizzieren und per E-Mail an info_cx@adbk.mhn.de geschickt werden.