Teaching at the cx also includes courses in English. Please find the complete course offer listed here with each seminar described in the respective teaching language.

 

Jahresthema „Die Gegenwart der Zukunft“ 

 

Die Zukunft des Alterns – spekulativer Workshop zum Verhältnis von
Körper, Technologie und Alter im 21. Jahrhundert
Workshop (Seminar, praktische Arbeit und Exkursion) in Kooperation mit dem Studiengang Industrial Design der Folkwang Universität der Künste, Essen (Prof. Carolin Schreiber)
Karianne Fogelberg, M. A.

 

Raum E.ZG.04, Akademiestraße 4
Zeit Dienstag, 10.30–12.30 Uhr, Beginn: 21.04.2015 (Vorbesprechung, verbindliche Anmeldung), weitere Termine 28.04., 05.05., 12.05., 26.05., 02.06., 09.06., 16.06., 23.06., 30.06.2015

 

Exkursion zur Folkwang Universität der Künste, Essen

Termin voraussichtlich 15.05.–16.05.2015

(Die Teilnahme an der Exkursion setzt den regelmäßigen Besuch des Seminars voraus.  Anreise am Vortag sowie Übernachtung sind privat zu organisieren. Die Exkursion wird aus klassenübergreifenden Studiengebühren bezuschusst.)

 

Welche Zukunft erwartet uns im Alter? Welche Rolle werden Geräte zur Selbstvermessung und technische Assistenzsysteme spielen (Stefan Selke)? Wer wird künftig darüber bestimmen, wer alt ist, und inwieweit wird es möglich sein, sich solchen normativen Einordnungen zu entziehen? Welche alternativen Konzeptualisierungen von Alter gibt es jenseits der vorherrschenden binären Diskurse, die das Alter als unaufhaltsamen Verfall darstellen, den es unter Einsatz von Technologie und Pharmazeutika zu überwinden gilt (Linn Sandberg)? Wie können wir selbstbestimmt und in Würde altern?

 

Der Workshop gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im theoretischen Teil (Dienstagsseminar) sollen anhand ausgewählter Texte unterschiedliche Positionen zum Verhältnis von Alter, Technologie und Körper diskutiert sowie aktuelle Ansätze aus Design und Raumgestaltung vorgestellt und hinterfragt werden. Die Lektüre und Diskussion sollen als übergreifender thematischer Rahmen dienen, innerhalb dessen die Teilnehmer eigene spekulative Szenarien zu dem Thema entwickeln. Die praktische Arbeit findet parallel zu dem Seminar statt. Die Zwischenergebnisse werden im Mai an der Folkwang Universität in einem gegenseitigen Show & Tell mit den Studierenden des Studiengangs Industrial Design, die sich ihrerseits mit Interfaces im Alltag älterer Menschen beschäftigen, zusammen mit Prof. Carolin Schreiber und Industriedesignerin Nina Pillen diskutiert.

 



The Future of Uselessness - After Contemporary Art
(Erasmus-Students and media theory C.01.09)
Prof. Dr. Kerstin Stakemeier

 

Raum E.O2.29, Akademiestr. 4
Zeit Mittwoch/Wednesday 18.00–21.00 Uhr
Termine/Dates 22.04., 29.04., 13.05., 20.05., 10.06., 24.06.2015.

Joined exhibition visit to Mark Leckey’s “Als ob” at Haus der Kunst on 30.4. from 6 pm.
Teaching language English

 

In recent years the term “contemporary art” has gained significance in becoming an adversary to both modern as well as post-modern art. But Contemporary Art, it seems, is not an epoch, but rather an administrative state of artistic production: defined by its aptitude for economic value, its implementation of digital gadgets and its permissiveness for accommodating philosophical trends. So the question arises: (How) Can it end?

 

Modern art was based on the assumption of art’s autonomy, which always implied a genuine uselessness of artistic productions, a critical uselessness that returned in postmodern art’s aggressive appropriations as a cultural claim. We know that the current status of artistic autonomy is rather questionable – but what about its uselessness? Is Contemporary Art useless? The seminar will look at contemporary artistic approaches, at works, shows, oeuvres and contextualize them within the artistic (and non-artistic) media they work in, the art criticism reflecting them, the exhibition making they are implied in, the standards of production and distribution they employ and the role of the artist they propose. Where does Contemporary Art end?

 


 
All the World‘s Futures
Die 46. Biennale d‘Arte di Venezia
Seminar und Exkursion zur 46. Biennale di Venezia in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte (auch Module D.04.09 oder D.05.09, D.06.09)
Prof. Dr. Florian Matzner / Dr. Susanne Witzgall

 

Raum E.O1.23, Akademiestr. 4
Zeit Donnerstag 18.00 Uhr, Beginn: 30.04.2015 (Vorbesprechung, verbindliche Anmeldung), weitere Termine 07.05., 21.05., 28.05., 11.06., 18.06., 25.06.2015
Voranmeldung bis 20.04.2015 unter matzner@adbk.mhn.de oder susanne.witzgall@adbk.mhn.de (Teilnahmebeschränkung!)

 

Exkursion zur Biennale di Venezia
Termin 29.06.–03.07.2015
(Die Exkursion wird aus klassenübergreifenden Studiengebühren bezuschusst. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine aktive Beteiligung am Seminar.)

 

In seinem ersten kuratorischen Statement kündigte der diesjährige Leiter der Biennale Okwui Enwezor an, dass er die historische Zeitschiene der Biennale selbst als „Filter“ verwenden möchte, durch den beides, der gegenwärtige „Zustand der Dinge“ und das „Auftauchen der Dinge“, reflektiert werden soll. Die zentrale Frage, die sich für Enwezor dabei stellt ist, wie es in „einer offenen Orchestration“ jenseits konventioneller Ausstellungsdisplays und unter Einbezug des Kurators sowie von Künstler/innen, Aktivist/innen, dem Publikum und anderen Beteiligten gelingt, „den gegenwärtigen Umwälzungen Sinn zu verleihen“.  

 

Das Seminar zeichnet kurz die Geschichte der Biennale von Venedig nach, konzentriert sich dann aber vor allem auf die Analyse des diesjährigen Ausstellungskonzeptes und seiner Umsetzung. Gemäß dem aktuellen Jahresthema des cx „Die Gegenwart der Zukunft“ liegt dabei der Schwerpunkt vor allem auf zwei eng miteinander verflochtenen inhaltlichen Aspekten: Der erste betrifft das Verhältnis von Gegenwärtigem, Vergangenem und Zukünftigen im Konzept von Okwui Enwezor und der zweite bezieht sich auf die Frage, ob und auf welche Art und Weise sich in spezifischen Arbeiten und Formaten der diesjährigen venezianischen Ausstellung neue theoretische und künstlerische Annäherungen an unsere Zukünfte manifestieren.