• Prof. Dr. Andrea Sabisch
  • Datum & Uhrzeit 2026-10-27 18:30
  • Ort Akademie der Bildenden Künste | Akademiestr. 4
  • Raum Neubau | O1.23
bil%20v
There is no translation available.

"Bildungsprozesse sind eng damit verknüpft, wie etwas auf uns wirkt. Aber wie lassen sich diese Wirkungen ausgehend vom Visuellen erforschen? Wie können wir uns ihnen annähern, ohne sie vorschnell zu identifizieren oder sie nachträglich mit unserem Sinn aufzuladen? Wann entstehen visuelle Bildungsprozesse in der Rezeption, wie in der Produktion und wie ereignen sie sich? Inwiefern spielt das Vor- und Unbewusste in Prozesse des Sehens, Wahrnehmens und Verhaltens hinein? Und welche Rolle spielt die Leiblichkeit angesichts des Visuellen?

Am folgenden Tag findet für Studierende ein Workshop statt:
Wie können Studierende mit Bildlichkeit in den Künsten umgehen? Der Workshop zeigt, wie in eigens darauf bezogenen bildnerischen Antworten Wirkungen verarbeitet werden können. An ausgewählten Übungen und Reflexionen wird erfahrbar, inwiefern subjektive Anteile an Prozessen der Bildwerdung, Imagination, Bildfindung, Verbildlichung und Verkörperung beteiligt sind. Diese visuelle Involvierung kann besondere Bildungsformen, Bildungsverläufe und Bildungsdynamiken auslösen. Sie ist Grundlage für einen responsiven, phänomenologischen Zugang zur Kunstpädagogik.


Prof. Dr. Andrea Sabisch wird ihre Einsichten vor dem Hintergrund des jüngst beendeten DGfE Forschungsprojektes diskutieren. Zusammen mit Jörg Sternagel, Volkmar Mühleis, Katja Böhme und Carolin Heel ist sie Mitherausgeberin der Schriftenreihe „Visuelle Bildung", die die Ergebnisse der interdisziplinären DfG-Projektes vorstellt. Sabisch hat den Lehrstuhl für Bildende Kunst, Ästhetische Bildung an der Universität Hamburg in der Fakultät für Erziehungswissenschaft, inne."

 

Weitere Informationen