• Carmen Mörsch | Vortrag & Workshop im Rahmen des ‚zwischenspiel'
  • Datum & Uhrzeit 2026-01-26 10:00
  • Ort Akademie der Bildenden Künste München | Akademiestr. 4; Anmeldung erforderlich
  • Raum Neubau | E.O1.23
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"Das zwischenspiel bringt jedes Jahr an den Akademien der Bildenden Künste in Nürnberg oder München Studierende, Seminarlehrkräfte, Referendarinnen (m/w/d) und andere in Bildungsverantwortung stehende Personen zusammen.

In Bildungsverantwortung zu sein ist mit dem Anspruch verbunden, auf Demokratie hin- sowie epistemischer Gewalt (Brunner 2020) entgegenzuwirken. Dazu gehört, auch die eigenen Leerstellen permanent zu reflektieren. Der Beitrag von Carmen Mörsch beim zwischenspiel 2026 ist eine Einladung zum Üben dieser Reflexion.

Im März 2022 wurden auf dieser Webseite Bildungsmaterialien zu diskriminierungskritischer Arbeit an der Schnittstelle von Bildung und Kunst veröffentlicht. Sie möchten Praktikerinnen (m/w/d) an dieser Schnittstelle dabei unterstützen, ihre Arbeit aufmerksam für Machtverhältnisse zu gestalten und dabei einfallsreich für soziale Gerechtigkeit und so wenig gewaltvoll wie möglich zu sein. Design und alle Bereiche des sogenannten 'Angewandten' werden darin ebenso verhandelt wie Theater, Musik und Bildende Kunst. Die Materialien adressieren zum Beispiel Pädagoginnen (m/w/d), Studierende der Kunstpädagogik oder angehende Lehrpersonen, die in der Schule mit und zu Kunst, Musik, Textil, Theater arbeiten oder das Fach Werken unterrichten. Sie richten sich ebenso an Studierende und Lehrende in allen Bereichen an Kunst- und Gestaltungshochschulen, an Vermittlerinnen (m/w/d) und Kuratorinnen (m/w/d) in Kultur- und Ausstellungsinstitutionen sowie an Künstlerinnen (m/w/d) und Gestalterinnen (m/w/d), die im sozialen Raum, in der sozialen Arbeit, der Therapie und in der Bildung tätig sind.


Carmen Mörsch ist seit 2019 Professorin für Kunstdidaktik an der Kunsthochschule Mainz. Sie arbeitet in der Lehre und Forschung an Geschichten, Konzepten und Praktiken der Kunstpädagogik aus einer queer-feministischen, postkolonialen, diskriminierungskritischen und künstlerischen Perspektive. Sie versteht sich als forschende Praktiker_in an der Schnittstelle von Kunst und Bildung. Gemeinsam mit Nora Landkammer bildet sie das Kollektiv e-a-r (education and arts research). Sie ist Mitglied des Netzwerks „Another Roadmap for Arts Education“, das Kolleg_innen vereint, die gemeinsam die Schnittstellen von Bildung und Kunst in einer emanzipatorischen und dekolonisierenden Weise analysieren und weiterentwickeln möchten. Carmen Mörsch hat freie Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel, Kunstvermittlung an der Universität der Künste Berlin und kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg studiert."


HINWEIS: Eine verbindliche Anmeldung zu Vortrag und Workshop ist aus organisatorischen Gründen bis Freitag, den 23.1., absolut notwendig, bitte an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


Mehr Informationen dazu hier.

 

Abstract Vortrag