Klasse Prof. Judith Oswald  |  Raum Altbau | A.EG.15  |  Visit Website
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Performance: jeweils 15-16, 17-18, 19-20 Uhr

 

Stellen Sie sich eine grüne Wiese vor, die sich im Wind leicht hin und her wiegt. Ausgehend von dem Wunsch, seidig sanfte Wiesen zu berühren entsteht eine Rauminstallation und Performance, die sich mit diesem grundlegenden Bedürfnis nach körperlicher Nähe zu Oberflächen befasst. 

In ihrer Arbeit spielt Amelie Seeger mit visuellen Reizen, die sensorische Erinnerungen wecken und die Betrachtenden einladen, Erfahrende zu werden. Die haptische Erfahrungswelt speist sich in der Rauminstallation nicht nur aus der Wiese, sondern auch aus dem Motiv der Ziege in Nutztierhaltung. Während die Ziege als domestiziertes Tier sich in der Haltung weltweiter Beliebtheit erfreut, transportiert sich bei der Ziege als Symbol nicht zuletzt in der Sprache eine Widerspenstigkeit, bockige Aufmüpfigkeit. An diese Qualitäten knüpft Seeger an: In der Performance wird die Ziege zur Hüterin ihrer Wiese und das Obhutsverhältnis zwischen Ziege und Mensch dreht sich um. Sie interagiert mit den sie besuchenden Menschen, bestimmt ihr sensorisches Erfahren und kultiviert dadurch ihre eigene Herde. 

 

 

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