Klasse Prof. Hito Steyerl  |  Raum Altbau | A.O1.12
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Wiedereintritt in die Welt
Installation, dimensions variable

 

Diese skulpturale Installation von Gent Selmanaj vereint Objekte aus der langjährigen Praxis des Künstlers mit gefundenen Materialien zu arbeiten, die hauptsächlich aus den Abfällen der Akademie stammen: Holzstücke, Metall- und Stahlelemente, deren Status als Abfall sie eher als Abjekt denn als klar definierte Objekten erscheinen lassen. Fragmente, die noch ‘verwendbar’ erschienen, wurden gesammelt, subtil modifiziert und zu neuen Konstellationen zusammengesetzt. Durch diese Geste der Negation werden einst weggeworfene Materialien, die scheinbar sowohl ihren funktionalen als auch ihren ästhetischen Wert verloren haben, als Skulpturen des Abjekten neu artikuliert.


Die Installation mit dem Titel Wiedereintritt in die Welt…articulated abjects vereint verschiedene Materialien – sowohl bereits vorhandene als auch neu gestaltete – die durch eine Praxis, in der Zeit eine zentrale Rolle spielt, neu zusammengesetzt werden. Zeit, seit langem neben der Vollzeitbeschäftigung von Selmanaj als Softwareentwickler ausgehandelt, zog die Verwendung von Fundstücken als pragmatische Methode nach sich. Während der Vorbereitung dieser Installation – einschließlich einer dreimonatigen Pause und einer Rückkehr nach Pristina, dem Geburtsort des Künstlers – wird Zeit jedoch von einer Einschränkung zu einem produktiven Faktor umgestaltet.

Text: Sirui Zhang

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