There is no translation available.

 

Die aus drei Lehmarbeiten bestehende Serie bedient sich traditioneller Baumaterialien und baut symbolische Brücken zwischen Kulturräumen und Lebensrealitäten.


1. Multaqaa Embryo
... ist durch den Austausch zwischen Hafez Al Moussa und Vincent Schneuing entstanden. Sie kommen aus verschiedenen Lebenswelten und bringen Wissen und Kreativität zusammen. Sie zeigen, dass sie unabhängig von ihrer Herkunft in einen künstlerischen Dialog treten können. Lehm ist dabei ein verbindendes Element. Seit jeher formen Menschen Lehm von Hand zu Öfen. Städte wurden daraus gebaut und Keilschriften in Lehm geritzt. Beim gemeinsamen Bauprozess teilen sie Freude und Schmerz, Mahlzeiten, Geschichten und Ideen. Sie reflektieren ihre Lebensweisen und die Beziehung zur Natur. Dabei achten sie auf Pflanzen und Tiere um sie herum. Die Serie soll ein Beispiel für nachhaltiges Bauen sein. Der Ofen regt zum Nachdenken über den eigenen ökologischen Fußabdruck an. Die Serie hinterfragt gängige Arbeitsweisen und informiert über ressourcenschonende Alternativen. Es geht darum, eine Beziehung zu den Materialien und ihrer Herkunft aufzubauen.


2. Shitting Bricks Honey Wagen
Ein Lehmziegel-Transportwagen, der skulpturale und praktische Qualitäten vereint und von Lehmziegelbauten in Nordostsyrien inspiriert ist. Die Arbeit hinterfragt konventionelle Kategorisierungen von Gebrauchsgegenstand und Kunstwerk.


3. Was von meiner Erde bleibt
Diese hybride Konstruktion untersucht das Paradoxon von Mobilität und Immobilität. Die Kombination aus Rollstuhl und Lehmofen thematisiert Fragen nach Funktionalität und künstlerischer Autonomie. Die Skulptur Was von meiner Erde bleibt richtet einen Blick nach Syrien und setzt der Zerstörung eine traditionelle Lehmbauweise entgegen. Ein Neubeginn.

  • 5874C0E9-7181-458C-BB30-48902A011A8A48CB47C6-9478-4DF7-93E5-BE12F0F380B8DE699EC1-53EA-4F69-B46A-647C76A0525A