Klasse Prof.in Tanja Widmann Raum A.O1.01
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Die künstlerische Arbeit und somit auch der [Ausstellungs]Raum
bewegen sich in einem Zwischenzustand
zwischen...
Prozess und Werk
Produktion und Produkt
Fixierung und Offener Form
Inszenierung und Dokumentation
Ausstellungsraum und Arbeitsplatz
Ordnung und Chaos
Möglichkeiten und verpassten Chancen
Erinnerungen und weißen Flecken
Lernen und Verlernen
Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
Kopf und Bauch
Rationalität und Emotionalität
Reflexion und Intuition
Innen und Außen
Privat und Öffentlich
Kontrolle und Unbestimmtheit
Freiheit und Einschränkung
Zuversicht und Zweifel
Motivation und Erschöpfung

Kunst und Pädagogik
Kunst und Leben
Studium und Lohnarbeiten
Studium und Abschluss

Um einige genannt zu haben

Es ist ein Versuch
die mich umgebenden Ordnungssysteme verstehen zu wollen, zu hinterfragen und neu zu definieren...
Mich innerhalb, außerhalb oder zwischen binär oder eindeutig gedachten Kategorien zu verorten,
zu verweigern und somit Komplexität, Zwischenräume und Übergange als eigenständige Formen zuzulassen.

Der Raum versammelt Elemente, Fragmente aus vergangenen, aktuellen und zukünftigen Arbeitsprozessen, nicht nur die eigenen sondern zum Beispiel auch Fragmente aus der Kunstgeschichte, aus dem Leben und Arbeiten der eigenen Großmutter, sowie von anderen Studierenden der Akademie und des Examensjahrgangs, die wiederum Einfluss auf die eigenen Prozesse hatten.
Materialien werden als Bausteine oder Module angesehen, die durch Anordnung und Kombination immer wieder auf neue Art und Weise miteinander in Verbindung treten können.
Deshalb bleibt der Raum auch in Bewegung, es wird analysiert, sortiert, inventarisiert, instandgehalten und in Verbindung gebracht.