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Haus Hundertzwölf ist ein flexibler Gemeinschaftsraum für die Nachbarschaft in Giesing, München. Das Projekt greift in einen bestehenden Bau ein und nutzt räumliche Grenzen und Schwellen als Werkzeug, um ein breites Spektrum an Aktivitäten zu ermöglichen: von Vorträgen oder Filmvorführungen für bis zu 50 Personen bis hin zu Gesprächen in kleinen Gruppen und Bewegung Aktivitäten.
Im Projekt wird auf feste Grenzen verzichtet, und stattdessen werden weichen, anpassungsfähigen Raumgrenzen eingesetzt. Im Zentrum steht eine experimentelle Vorhangtypologie, die sowohl die Atmosphäre als auch die Nutzung des Raums prägt. Ausgerollt schafft der Vorhang eine warme, einladende Situation. Zusammengerafft formt das gesteppte Textil eine weiche, skulpturale Säule, die den Raum offen und fließend hält.
Dieses zentrale Element ist als Co-Design-Objekt konzipiert. In Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft entwickelt, trägt der Vorhang eine Linienarbeit aus Motive und Geschichten des Stadtteils Giesing. Auf diese Weise verbindet das Projekt räumliche Flexibilität mit partizipative Gestaltung und ermöglicht es dem Innenraum, Identität und Teilhabe seiner Nutzerinnen widerzuspiegeln.