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Beginn Wintersemester 2026/27
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Ende Wintersemester 2026/27
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  • Transform Weiterbildung

transform weiterbildung

  • Eröffnung 2025-07-16 10:47
  • Datum & Uhrzeit 2025-07-16 10:47
  • Datum 2025-07-16
  • Datum 2025-07-16
  • Finissage 2025-07-16 10:47
There is no translation available.

 

transform bietet für Kunstpädagoginnen (m/w/d) weiterführender Schulen Fortbildungen an der Akademie der Bildenden Künste München an. Das Ziel ist, Kunstpädagoginnen (m/w/d) in der Weiterentwicklung ihrer künstlerischen und fachlichen Fähigkeiten zu unterstützen. transform resultiert aus der Zusammenarbeit des Lehrstuhls für Kunstpädagogik und der Medienpädagogik an der AdBK sowie des Fachbereiches Kunstpädagogik der AdBK Nürnberg mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

 

In den Tagungen werden Fragen der Gestaltung und Vermittlung untersucht. So wird eine Brücke zwischen der künstlerischen Weiterbildung und den Bedingungen an der Schule gebaut. Unterschiedliche Bereiche des Faches Kunst werden vertieft, Unterrichtsmodelle erprobt und der Diskurs über Ausrichtung und Inhalte des Kunstunterrichts geführt. Dies sichert auch den Kontakt der Absolventinnen (m/w/d) zur Akademie.

 

Das Programm wird konzipiert und durchgeführt von Alexander Holzapfel zusammen mit künstlerischen Mitarbeitenden der Akademie: Professorinnen (m/w/d), Assistentinnen (m/w/d) und Werkstattleiterinnen (m/w/d). Referentinnen (m/w/d) kommen aber nicht nur aus der Akademie. Auch Lehrkräfte oder externe Fachleute, die sich in bestimmten Bereichen professionalisiert haben, bieten Tagungen an.

 

Der Besuch der Veranstaltungen kann vom Dienstvorgesetzten auf die individuelle Fortbildungsverpflichtung der Lehrkräfte angerechnet und der Besuch der Veranstaltungen z. B. durch Dienstbefreiung ermöglicht werden, sofern keine dienstlichen Gründe entgegenstehen.

 

Über neuen Angebote informieren die Schulen; außerdem ist eine Anmeldung zum Mailverteiler über die Adresse This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. möglich.

 

transform - Kursangebot

Bitte beachten Sie, dass mit dem laufenden Schuljahr die Anmeldungen aller transform-Veranstaltungen über FIBS erfolgen müssen.

Um sich über FIBS anmelden zu können ist dort eine Registrierung erforderlich:
http://fortbildung.schule.bayern.de

 

Für weitere Auskünfte können Sie sich auch per E-Mail an transform wenden: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Allgemeine Informationen

Kostenbeitrag

Für die Arbeit in den Werkstätten der AdBK München wird von den Teilnehmerinnen (m/w/d) ein pauschaler Kostenbeitrag von 15,- € in bar und vor Ort bezahlt.
So können die meisten Verbrauchsmaterialien von transform besorgt werden.

 

Das Einladungsschreiben informiert Sie über eventuell weitere mitzubringende Arbeitsmaterialien.
Reisekosten werden von den Regierungsbehörden leider nicht erstattet.

 

Um die Qualität der angebotenen Fortbildungen zu sichern, sind die Teilnehmerzahlen begrenzt.
Schildern Sie in der Anmeldung knapp ihre Vorerfahrungen oder Erwartungen zu dem Thema.
Erst nach Erhalt einer Einladung ist Ihre Teilnahme verbindlich zugesichert.

 

Der Besuch der Veranstaltungen kann vom Dienstvorgesetzten auf die individuelle Fortbildungsverpflichtung der Lehrkräfte angerechnet werden und er kann den Besuch der Veranstaltungen z. B. durch Dienstbefreiung ermöglichen, sofern keine dienstlichen Gründe entgegenstehen.
Sie erhalten nach Abschluss der Fortbildung eine Teilnehmerbescheinigung.

Eine Anmeldung ist auf dieser Seite nicht möglich.


Duett Yourself: In Erwartung. Impro-Workshop für Stimme und elektronische Klangerzeugung

Jeder Raum hat einen Klang, jedes Ding und jede Stimme. Jenseits der Wörter und ihrer Bedeutung senden wir Botschaften allein durch ihren Klang. Die Stimme ist dabei Mittel des Ausdrucks, der auch für sich stehen kann. Getragen von Atem, Resonanz und Artikulation ist sie ein erstaunliches Instrument. Als solches richtet sie sich an andere und in den Raum, ist also in Erwartung auf Antworten und Resonanzen. Timing ist wichtig, Rhythmus und Bereitschaft, – damit werden wir arbeiten. In einem zweitägigen Workshop improvisieren wir auf der Grundlage unserer Stimmen und entwickeln gemeinsam Stücke, – solistisch, zu zweit oder als Gruppe. Zudem erproben wir die Spielräume von Mikrophonen und einfachsten elektronischen Klangerzeugern.
Es werden praktische Übungen zur Rezeption und Einbettung in die Praxis des Kunstunterrichts reflektiert, erprobt und durchgeführt. Es werden weiterhin durch alle Jahrgangsstufen hinweg didaktische und inhaltliche Anknüpfungspunkte und methodische Realisationsmöglichkeiten des Lehrplanes diskutiert.

 

In der Nähe der Akademie gibt es sowohl verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten (die in Eigenregie gebucht werden können) als auch eine Vielzahl an Restaurants, Imbissen und Bäckereien.


Referentin: Ursula Rogg ist Kunstpädagogin und Künstlerin. Ihre Texte, Hörstücke und Performances schweben zwischen Verstehen und Vernehmen, Aussagen und Hervorbringen; der Klang von Stimme spielt in der Konkretisierung des Uneindeutigen eine wichtige Rolle. Als Pädagogin gilt ihr Interesse Formen ästhetischen Handelns, das auf Offenheit und Aufmerksamkeit zielt; das Zuhören spielt darin eine besondere Rolle. Seit 2021 hat sie den Lehrstuhl für Kunstpädagogik im Quereinstieg/ artist’s pedagogy an der Akademie der Bildenden Künste München inne.

 

Referent: Thomas Meier hat den Masterstudiengang Sound Studies der Universität der Künste Berlin absolviert und ist als Komponist elektronischer Musik für Filmschaffende, im Kunstkontext und als freier Musiker tätig. Seine künstlerische Praxis gilt dem Klang analoger sowie digitaler Synthesizern. Die Vermittlung Neuer Musik für Kinder und Jugendliche ist ihm ein besonderes Anliegen; in Workshops und Projekten vermittelt Thomas Meier eigene Zugänge zum Hören und zum voraussetzungslosen Komponieren mit Sounds; Field Recordings und deren Weiterverarbeitung. Im Sommer letzten Jahres gegründet, sind Duett Yourself bisher bei Oqbo, Galerie für Bild, Wort und Ton sowie als Gast des Künstlerbundes im Haus der Kunst München (resetNOW) und im Kunstbunker Nürnberg aufgetreten. Auf der Grundlage von Life Improvisation, auskomponierten Klangflächen und versartigen Texten performen Ursula Rogg und Thomas TEK Meier mit Bogen, Bass und Live Elektronik im Dialog mit Spoken Word und Stimmklang.

 

Wann? 01.10.24 - 02.10.24

1.10.: 10 - 16 h
2.10.: 11 - 18 h

Raum in der Akademie wird noch bekanntgegeben.

Teilnahmegebühr: 15 Euro

Bitte Matten (Yoga-/Liege- egal) und Notizhefte mitbringen.

 

 

Copy & Paint! 3.0

Kunst in der Schule anders angehen, weiter denken, neu erfinden! Copy & Paint geht in die dritte Runde und legt den Fokus auf die kollaborative Skizzierung sowie Weiterentwicklung von Formaten zwischen schulischen (Grund- und Mittelschule) und außerschulischen Akteur*innen.


Thema von Copy & Paint! 3.0: dreidimensionales Gestalten mit Bildern (Paper Cutting, Tape Art, Pop Up, Falten, Knicken, Kleben, Formen)

Die Fortbildung richtet sich an Kunstlehrer*innen in Grund- und Mittelschulen, Kunstvermittler*innen und Kunstdozent*innen aus Jugendkunstschulen.

 

08.11.24, von 10.30 – 17.30 Uhr

 

Akademie der Bildenden Künste München, genauer Ort wird noch bekanntgegeben.

 

Teilnehmende: Tandems aus GS/MS-Lehrkräften und JKS-Dozent*innen

 

Die Referentin:

Bettina Uhlig ist Kunstpädagogin. Sie unterrichtete Kunst an Grundschulen, bevor sie 2003 promovierte und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Chemnitz und der Universität zu Köln tätig wurde. 2003 übernahm sie eine Professur an der PH Ludwigsburg, seit 2010 lehrt sie als Professorin für Kunstpädagogik und Didaktik der Bildenden Kunst an der Stiftung Universität Hildesheim. Dort leitet sie das „Bilddidaktische Forschungsstudio“ und forscht zu Kunstvermittlung, Bildpräferenzen und Bildpraxis von Kindern, Bilderbüchern sowie Philosophieren mit Kindern.

 

Organisationsduo:

 

Carola Streib und Wiebke Zetzsche

 

Die Fortbildung wird organisiert von transform (Alexander Holzapfel) / AdBK München und LJKE Bayern e.V. Sie richtet sich an Kunstlehrer*innen in Grund- und Mittelschulen sowie Kunstvermittler*innen und Kunstdozent*innen aus Jugendkunstschulen. Für Tandems aus den Programmen „Kunstgrundschule“ und „Mittelschulen Kooperation Kunst“ ist die Teilnahme kostenfrei.

 

Zwischen Apps, Anreden und Anrufungen

Welche Bilder und „Bildschnipsel“ rauschen Tag für Tag in hoher Geschwindigkeit über die verschiedenen Social Media-Kanäle an Lernenden und Lehrenden vorbei? Wie werden wir von ihnen angerufen? Und wie wollen wir uns als Kunstlehrkräfte dazu verhalten?

 

Dieser Kurs möchte zu einem produktiven Erfahrungsaustausch über die medien- und kunstpädagogisch relevanten Bilder, die Lehrenden wie Lernenden im Umgang mit Apps (und anderen Applikationen und Appkürzungen) begegnen, anregen, um über Formen der Vermittlung im Kunstunterricht medien- wie diskriminierungskritisch nachzudenken.

 

Die jeweiligen medien- und kunstpädagogischen Bedarfe an Schulen werden im Workshop „abgefragt“, aber auch der Umgang mit spezifischen Situiertheiten in den Blick genommen. Neben theoretischen Anteilen werden die konkrete Praxis und Übungen im Vordergrund stehen. Ganz alltagspraktisch möchte der Kurs Bausteine für Unterrichtseinheiten entwerfen, in denen der Einsatz von Social Media Apps und die Arbeit mit medial verbreiteten Bildern unter diskriminierungskritischer Perspektive gelingt.

Sie sind herzlich eingeladen, bereits vorhandenes Stundenmaterial mitzubringen, mit dem Sie bereits mit Social Media Apps (z.B. TikTok, Instagram), mit Filtern oder Sonstigem gearbeitet haben.

Stefan Bast lehrt im Bereich Kunstdidaktik der Kunsthochschule Mainz. Er forscht als wissenschaftlicher Mitarbeiter* im Projekt Curriculum für eine diskriminierungskritische Praxis an der Schnittstelle Bildung/Kunst, wo er Macht- und Herrschaftsdiskurse im kunstpädagogischen Feld aus diskriminierungskritischer Perspektive untersucht. Sein Schwerpunkt ist die kritische Auseinandersetzung zu/mit weißSein, Körper(-politiken), hegemonialen Männlichkeitsbildern sowie Klasse als Ungleichheitskategorie. Sein autoethnografisch-diskursanalytisches Dissertationsprojekt untersucht unter einer diskriminierungskritischen Perspektive (Selbst-)Bildungsprozesse und hegemoniale Strukturen im kunstpädagogischen Feld und geht der Frage nach, wie ein diskriminierungskritischer Kunstunterricht gelingen kann. Bast arbeitete zuvor als freischaffender Kunstvermittler* und als Lehrer* für die Fächer Bildende Kunst und Deutsch an einem Gymnasium in Berlin.

 

Hubert Sedlatschek ist Leiter des Bereichs Medienpädagogik und bildet, nicht zuletzt über Transform, die wesentliche Schnittstelle zwischen den Bedürfnissen von Kunststudierenden und Kunstlehrerinnen (m/w/d). Für diese Fortbildung ist deswegen vor allem der sondierende Erfahrungsaustausch zwischen Schulalltag und Ausbildung, zwischen innovativen Technologien und nachhaltigen Strategien im Digitalen Bereich grundlegend.

 

Notburga Karl ist Professorin für Kunst und ihre Didaktik und steht für Praxisreflexivität und Selbstkritik als Movens nachhaltigen Unterrichtens. Deswegen forscht sie vor diesem Hintergrund praktisch und theoretisch zu impliziten Wissensformen. Ihr Hauptinteresse gilt dabei dem ambivalenten Potential des Bildhaften.

 

Unkostenbeitrag 15 Euro

 

11./12.11.2024, jeweils von 10 - 17 Uhr

 

Ort: Medienpädagogik, Erweiterungsbau, Raum E.O3.10

 

Analoge Fotografie wiederentdecken_04 -Natur aufnehmen

In den letzten Jahren hat die analoge Fotografie gerade in künstlerischen Umfeld wieder sehr an Bedeutung gewonnen.

 

Nach einem Vortrag über Natur-Fotografie im historischen Kontext folgt praktisches Arbeiten mit analogen Kameras, je nach Wetter draußen oder im Studio mit Kunstlicht.

 

Ökologisch unbedenkliche Filmentwicklung mit Kaffee.

 

Kurzer Einblick in alternative Fotoverfahren wie Cyanotypie, Lumenprint, Antotypie.

 

Tipps zur praktischen Umsetzung im Unterricht und Verwendung ungiftiger Chemie

 

Bitte mitbringen: Analoge Kameras (alle Filmformate), unbelichtete und evtl. belichtete Filme, Fotopapierreste, Pflanzenvorlagen
Falls nicht verfügbar können auch Material und Kameras aus dem Studio benutzt werden.

 

Eine genaue Liste der Materialien und weiteren Details zur Vorbereitung folgen noch.

 

12.-13.11.2024, jeweils von 10-17 Uhr

 

Hochstraße 37, 81541 München

 

Materialkosten: 20 Euro

 

Referent und Workshopleiter:

Ulrich Schmitt leitet seit 2015 das Fotolabor an der Akademie der Bildenden Künste in München und beschäftigt sich dabei mit den fotografischen Prozessen an sich: Fototechnik, Fotoapparat, Fotochemie, Fotografie als Produkt der Dunkelkammer. Der Umgang mit alternativen ungiftigen fotografischen Prozessen zur Nachbehandlung, Färbung und Entwicklung von Fotomaterialien spielt dabei für ihn eine große Rolle.

 

Videos im Kunstunterricht

Videos sind aktuell das Leitmedium für Jugendliche.
Videos zu erstellen, zu bearbeiten und zu beurteilen sind deshalb wichtige Kompetenzen für SuS und Lehrkräfte.
Dieser Workshop beschäftigt sich vorrangig mit Videoproduktion und Schnitt im schulischen Bereich auf dem iPad - von einfach (iMovie) bis semiprofessionell (DaVinci).
Es werden jedoch auch aktuelle Entwicklungen wie die Audio- und Videoproduktion durch KI beleuchtet.

 

15.11.24, von 10:00 - 16:30 Uhr

 

Bertolt-Brecht-Gymnasium, Peslmüllerstr. 6, 81243 München Pasing

 

Teilnahmegebühr: 20 Euro

 

Referent und Workshopleiter:

Andreas Hintermaier, Kunst- und Medienpädagoge, Referat für Bildung und Sport, Pädagogisches Institut, Zentrum für kommunales Bildungsmanagement, Fachbereich 5 - Neue Medien / Medienpädagogik

 

Porzellan

Verfremdung eines Alltagsgegenstandes mit hohem Wiedererkennungswert:
Plastikkaffeebecher


Tag 1:
Herstellung von einteiligen Gipsnegativformen der Becher, welche eine serielle Produktion ermöglichen.
Techniken des Formbaus (ein- und zweiteilige Formen) werden erläutert.
Realisationsmöglichkeiten im Kunstunterricht werden besprochen und erprobt.


Tag 2:
Mehrfaches Ausgießen der Gipsformen mit flüssigem Porzellan.
Gezieltes gestalterisches Experimentieren mit der Ausgangsform:
Veränderungen der Oberfläche, Umformungen, Zersägen der Gipsform und Neuordnung….


Besprechung von Realisationsmöglichkeiten in der Schule, Lehrplanbezug, Bezugsquellen der Materialien, Anregungen


Bitte zum Kurs mitbringen


Plastikbecher mit Wiedererkennungswert (z.B. Dallmayer Becher, Quer- oder Längsrillen auf der Oberfläche)
Schürze, Skizzenblock, falls vorhanden Modellierwerkzeug,
Warme Kleidung - Keramikwerkstätten sind eher kühl!


Kosten: 25 € für Porzellan, Gips und Energiekosten für den Brand.

Der Kurs findet an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in meiner Werkstatt statt:

Da die Objekte vor dem Brand trocknen müssen, können sie während des Kurses noch nicht gebrannt werden.
Eine Abholung nach dem Kurs oder Verschickung (Hermes - falls gewünscht bitte Verpackungsmaterial mitbringen) ist möglich.

 

25. und 26.11.2024


9-17 Uhr

 

Ort:
Bergmannstrasse1 / RGB
80339 München
(Nähe Donnersbergerbrücke)

Referentin: Iris Schabert

lebt und arbeitet als Bildhauerin, Goldschmiedin und Kunstpädagogin seit 1997 in München, unterbrochen von mehreren Auslandsaufenthalten in Spanien und Mexiko.
Nach langjähriger Beschäftigung mit der Goldschmiederei (Ausbildung in Pforzheim, Barcelona und Mexiko), entdeckte sie ihre Faszination für das Material Porzellan, mit dem sie sich seit mehr als zehn Jahren intensiv auseinandersetzt.

 

Keramik - florale und vegetabile Formen

In dieser zweitägigen Fortbildung werden zum einen wichtige Aufbautechniken für das Arbeiten mit keramischen Massen im Kunstunterricht vermittelt und gleichzeitig wird das freie Formen von Ton erprobt.


Tag 1: Am ersten Tag werden die zwei ursprünglichsten keramischen Aufbautechniken, die Platten und die Wulsttechnik erklärt. Anschließend wird auf diese Weise eine Vase oder ein "freies" Objekt aus Ton hergestellt. Diese wird dann weiteraufgebaut und mit freien organischen Formen, die durch Blüten und Pflanzen inspiriert sind, ergänzt.


Tag 2: Am zweiten Tag, wird zum einen vermittelt, wie man lederharten Ton durch verschiedene Werkzeuge durch Strukturen und hochwertige Engoben verzieren kann. Abschließend werden die Vasen von Tag 1 glasiert.
Es bedarf für den Brand und die Glasur ein paar Tage dazwischen.


Materialgeld: 35 Euro (inklusive zwei Brände, verschiedene hochwertige Unterglasurfarben und Ton)

 

Atelierhaus Dachauerstraße 110g, 2. Stock erstes Atelier

 

28.11. und 19.12.2024
9-17 Uhr

 

Referentin: Marina Necker
Keramikkünstlerin und Kunstpädagogin
Für Inspiration vorab schauen Sie gerne https://www.neckeramik.com oder bei Instagram @neckeramik vorbei.

Kunst und Künstliche Intelligenz 2

Die Verbreitung generativer KI hat auf breiter gesellschaftlicher Ebene kontroverse Debatten über Chancen und Risiken dieser Technologie entfacht. Vor allem der Bereich der Bildung sieht sich herausgefordert, eine realistische Perspektive jenseits von Heilsversprechen oder Untergangsszenarien zu entwickeln.
Der Workshop will Möglichkeiten aufzeigen, wie gerade im Kunstunterricht die vielschichtigen Aspekte generativer KI sowohl kritisch reflektiert als auch praktisch erprobt werden können.
Neben der Vermittlung historischer Hintergründe, technischer Grundlagen und dem Einfluss dieser Entwicklungen auf die Kunst, werden digitale und auch analoge Formen künstlerischen Experimentierens mit KI gemeinsam untersucht.

 

9. und 10.12.24, jeweils von 10-16 Uhr

 

Akademie der Bildenden Künste München, Erweiterungsbau, Raum E.O3.01


Teilnahmegebühr: 20 Euro

Referent und Workshopleiter:
Volker Möllenhoff, Hochschullehrer und Künstler, künstlerischer Mitarbeiter Studienwerkstatt für Neue Medien, Akademie der Bildenden Künste München. Arbeitsschwerpunkte: Kunst im Digitalen Zeitalter, Konzeptkunst, Post-Digitale Ästhetik, künstlerisches Experimentieren mit Digitalen Medien, Digitale Kultur, Netzkultur, AI, Netzbasierte Kunst, NFT, Echtzeitsysteme, Interaktivität, u.a.

 

AllgäuerBauCultur - ABC. “Haute Culture“ am Rande der Alpen - die Notwendigkeit der Regionalität

In diesem Workshop, der in Kooperation mit dem Architekturforum Allgäu ausgerichtet wird, begeben wir uns auf Spurensuche zur exemplarischen Erfassung architektonisch spannender Orte in Kempten und Umgebung. Er richtet sich an Lehrkräfte aller Fachschaften und Schularten, die gerne im Tandem mit ortsansässigen Architekten Ideen für ihren eigenen Unterricht entwickeln. Das Besondere des Workshops liegt dabei in der Erforschung, Erkundung und Reflexion regionalspezifischer Gegebenheiten: Der Kuhstall als Klangkörper, die Bahnstation als Museum, die Berghütte als Mikrokosmos und der Hühnerstall als Kunstobjekt. Unsere baukulturelle Artenvielfalt findet sich im Genius Loci wieder, hier beginnt die Spurensuche. Ziel ist es, letztendlich verschiedene architektonische Themen in ihrer Diversität für die Fachbereiche zusammenzufassen, wobei dem Fachbereich Kunst, bedingt durch seine Lehrplaninhalte, naturgemäß eine besondere Rolle zukommt.

Dabei schwebt dem Architekturforum das Anlegen eines Karteikartensystems (analog und digital) vor, welches sukzessive aufgebaut und erweitert werden soll, wobei der Workshop die erste Impulsveranstaltung einer ganzen Reihe darstellt, in der konkrete Aufgabenstellungen im Laufe des Tages erarbeitet werden sollen.

 

Organisationsduo und Workshopleiter sind Franz Schröck, Architekt und Leiter des Architekturforums Allgäu, und Mathias Schuh, Kunstpädagoge und Seminarlehrer für das Fach Kunst am Allgäu-Gymnasium. Für die Mitarbeit in den Tandems erwarten uns weitere Architekten und „Special guests aus der Allgäuer Haute Culture“.

 

11.03.2025

 

10:00 – 17 Uhr

 

Ort: Allgäu-Gymnasium
Eberhard-Schobacher-Weg 1
87435 Kempten

 

Keine Kosten!

 

Drucktechniken, -verfahren und eigener Ausdruck. Sensibilität für Materialverwendungen unter ökologischen Gesichtspunkten

Die Monotypie als auch der Tetrapackdruck sind schnelle und einfache Druckverfahren, auch in der Unterstufe, die viele Überraschungen in sich tragen. Durch serielles Arbeiten können zahlreiche unterschiedliche Bilder erstellt werden. Hier stehen das Ausprobieren und der Zufall (aleatorische Verfahren, der gesteuerte Zufall) an vorderster Stelle. Die Notwendigkeit des Einsatzes von Naturmaterialien wird diskutiert und praktisch erprobt. Der Tetrapackdruck ist ein Tiefdruckverfahren. Es werden Tetrapacks in Kunstwerke verwandelt und somit durch eine ganz andere Art von Recycling wiederverwendet. Das Verfahren wird detailliert praktisch erprobt. Der je individuelle Ausdruck steht im Vordergrund.

 

Es werden praktische Übungen zur Rezeption und Einbettung in die Praxis des Kunstunterrichts reflektiert, erprobt und durchgeführt. Durch serielles Arbeiten können zahlreiche unterschiedliche Bilder erstellt werden. Der Fokus liegt hierbei auf dem Ausprobieren und Experimentieren. In diesem neuen Tiefdruckverfahren werden Milchtüten in Kunstwerke verwandelt und somit durch eine ganz andere Art von Recycling wiederverwendet. Es werden weiterhin durch alle Jahrgangsstufen hinweg didaktische und inhaltliche Anknüpfungspunkte und methodische Realisationsmöglichkeiten des Lehrplanes diskutiert.


Workshopleiterin und Referentin: Franziska Schmid ist Künstlerin, Kunstpädagogin und Kunsttherapeutin, tätig im Lenbachhaus

 

25.06.2025

 

09:00-17:00 Uhr

 

Ort: Atelierhaus in der Dachauerstraße 110g, 2.Stock, erstes Atelier.

 

Materialkosten: 15 Euro

 

Aus einem Blatt Papier wird ein kleines Heft – Kreatives Layout mit Affinity Publisher

In dieser praxisnahen Fortbildung lernen Sie den Umgang mit dem Layout-Programm Affinity Publisher kennen – einer für Schulen kostenlosen Alternative zu Adobe InDesign. Gemeinsam gestalten wir ein kreatives Heft, das aus nur einem einzigen Blatt Papier entsteht. Durch Falten entsteht daraus ein kleines Magazin – ein spannendes Format, um die Grundlagen von Layout, Gestaltung und Typografie auf praktische Weise zu erproben. Die inhaltliche Gestaltung des Heftes liegt ganz bei den Teilnehmenden. Zum Abschluss wird das fertige Heft in großem Format ausgedruckt, gefaltet und gemeinsam besprochen – Jede und jeder nimmt ein konkretes Ergebnis ihrer bzw. seiner Arbeit mit nach Hause.

Zum Einstieg werfen wir einen kurzen Blick auf aktuelle KI-gestützte Funktionen in der Bildbearbeitung mit Adobe und Affinity. Dabei erfährt man, wie künstliche Intelligenz die gestalterischen Möglichkeiten erweitern kann. Danach folgt ein kompakter Überblick über die wichtigsten Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung – und dann geht es direkt an die Umsetzung des Heftprojekts, erst mit Skizzen und dann am Computer. Zielgruppe: Lehrkräfte, die ihre Kenntnisse im digitalen Layout sowie in der digitalen Bildbearbeitung erweitern und kreativ anwenden möchten. Es werden praktische Übungen zur Rezeption und Einbettung in die Praxis des Kunstunterrichts reflektiert, erprobt und durchgeführt. Es werden weiterhin durch alle Jahrgangsstufen hinweg didaktische und inhaltliche Anknüpfungspunkte und methodische Realisationsmöglichkeiten des Lehrplanes diskutiert.
Wer möchte, kann auch den eigenen Rechner mitbringen.

 

Workshopleiterin und Referentin: Iska Jehl, Leiterin der Studienwerkstatt Neue Medien.

 

30.06.-01.07.2025

 

10:00-17:00 Uhr

 

Ort: Akademie der Bildenden Künste München, Neubau, Studienwerkstatt Neue Medien, Raum E.O3.10

 

Kostenpauschale und Materialkosten: 15 Euro

 

Kanongrenzen überwinden und die globale Gegenwart sichtbar werden lassen. Wie gelingt das im Kunstunterricht?

Kanonkritik ist in der Kunstgeschichte und in der Museumsarbeit längst üblich geworden: Wer stellt wo für welches Publikum aus, welche Regionen werden beforscht, welche Künstlerinnen und Künstler wurden vergessen? Für den Kunstunterricht schließen sich daran drängende Fragen an: Was machen wir sichtbar, was unsichtbar? Wollen wir den eurozentrischen Blick weitervermitteln oder können wir globale Bilder einbeziehen? Wo eröffnet der LehrplanPlus Räume für eine Neuausrichtung? Wer bei der Themenwahl und der Unterrichtsgestaltung Diskriminierungen vermeiden will, riskiert es, Klischees zu reproduzieren. Ausschlüsse beginnen oft schon bei der Werkauswahl: Bestimmte Werkbeispiele haben sich im Lehrrepertoire festgeschrieben, weil sich daran prüfungsrelevante Inhalte vermitteln lassen. Aber wessen Perspektiven auf die Welt geben wir damit wieder und wie angemessen sind diese heute noch, angesichts queer-feministischer, repräsentationskritischer oder dekolonialer Diskurse – oder einfach angesichts der Vielfalt im Klassenzimmer? In der Fortbildung werden wir neben theoretisch fundierenden Inputs zu Kanon- und Diskriminierungskritik konkrete Unterrichtsmodelle praktisch durcharbeiten, die in den letzten Jahren im Unterricht erprobt und in interdisziplinären Settings kritisch diskutiert wurden. Im LehrplanPlus sind diese Beispiele anschlussfähig bei der „Motivwelt und Symbolik des Mittelalters“ und den „Sakralbauten verschiedener Weltreligionen“ (7. Jahrgangsstufe), bei den „Wegbereitern der Moderne“, bzw. den „Einflüssen außereuropäischer Kunst und Kultur“ (beide 10. Jahrgangsstufe), sowie bei den „wechselseitigen Einflüssen von Werken europäischer und außereuropäischer Kunst im Kontext von Inspiration, Transformation, Aneignung und Vereinnahmung“ (11., 12.,13. Jahrgangsstufen).

 

Im praxisbezogenen Austausch aller Teilnehmenden sollen dann gemeinsam weitere Unterrichtssequenzen skizziert werden, die die Überwindung des Eurozentrismus kunstpädagogisch in den Blick nehmen. Um die Werkauswahl oder Aufgabengestaltung seriös fundieren zu können, vermitteln wir Zugänge zu entsprechenden Begriffen, Wissensquellen und Recherchemethoden.

 

Die Fortbildung wird zudem eine neue Ressource für die schulische Kunstpädagogik vorstellen, das kritilab: About - kritilab. Diese open source Plattform "versteht sich als diskiminierungskritisches Labor an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und Unterricht. Damit bietet kritilab viel Platz für neue, experimentelle Ideen, wie das Fach Kunst in der Schule verstanden, gedacht und praktisch ausgestaltet werden kann.“
Sie entstand 2022 unter Prof. Eva Weinmayr zusammen mit Studierenden am Lehrstuhl für Fachdidaktik der AdBK und entwickelt sich derzeit zu einem überregionalen Netzwerk. Aus diesem Zusammenhang unterstützen uns mit ihrer Expertise Petz Haselmayer, Universitätsassistenz in der Abteilung Fachdidaktik – Vermittlung –Forschung in der Kunstuniversität Linz, nach neun Jahren in einem Wiener Gymnasium, und Nargol Gharahshir – freie Kunstvermittlerin und Masterstudentin im Lehramtsstudium an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Außerdem begegnen wir dem Long Run Seminar, das beginnend mit institutionellen Veränderungen an der AdBK zur Diversifizierung der Kunstlehrkräfte in Bayern beitragen will. Konzipiert wurde diese transform-Fortbildung von Prof. Dr. Notburga Karl, Lehrstuhl für Fachdidaktik der AdBK und Dr. Annette Schemmel, Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt zeitgenössische afrikanische Kontexte und Fachbetreuerin Kunst am Theresien-Gymnasium München. In der Nähe der Akademie gibt es sowohl verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten (die in Eigenregie gebucht werden können) als auch eine Vielzahl an Restaurants, Imbissen und Bäckereien.

 

03.07.-04.07.2025

 

09:30-17:00

 

Ort: A.U1.12. Akademie der Bildenden Künste München

 

Materialkosten und Kostenpauschale: 5 Euro

 

Performance für den Kunstunterricht

Das sind die Themen der Praxis und Reflexion in diesem Workshop: Erprobte Unterrichts-Formen für alle Jahrgangsstufen, insbesondere für die Oberstufe, korrespondierend zum Lernbereich des Lehrplanes „Interaktion und Transformation, Performances und Transformationen, z.B. zu Fast Fashion (Be an Influencer, Arbeitsbedingung Transformation, Mode korrelierend mit Ökologie, Nachhaltigkeit), Beziehung Mensch und Gegenstand, Beziehung Mensch und Natur; Endles Drawings; Seismographic Drawings; Extension Drawings. Source of Inspiration: Joan Jonas, Rebecca Horn, Marina Abramovic, Lee Mingwei

Referenten und Workshopleiter: Georg Gaigl, Kunstlehrer, Seminarlehrer und Künstler, München. Alexandra Paal, Performer and Movement Artist (London Contemporary Dance School), München (Teilnehmerin u.a. an Performances bei Joan Jonas, Martino Gamper und Franz Erhard Walther im Haus der Kunst sowie in «My Labyrinth» von Lee Mingweii in der Villa Stuck).

 

Starker Fokus auf Praxis und Reflexion. Keine Vorkenntnisse notwendig. Erproben der einzelnen Praxisanwendungen.

Mitzubringen: Bequeme Kleidung, bequeme Schuhe/feste Socken; Malklamotten/Kittel. Einen kleinen Gegenstand mit einer Geschichte.

In der Nähe der Akademie gibt es sowohl verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten (die in Eigenregie gebucht werden können) als auch eine Vielzahl an Restaurants, Imbissen und Bäckereien.

 

07.07.-08.07.2025

 

10:00-17:00 Uhr

 

Ort: Akademie der Bildenden Künste München, Altbau, historische Aula.

Materialkosten und Kostenpauschale: 15 Euro

 

Fragil–Stabil: Konservierung und Restaurierung in der Denkmalpflege sowie bewährte und gewagte Materialkombinationen in der Malerei

 

1. Tag, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat Restaurierung in der Abteilung Praktische Bau- und Kunstdenkmalpflege

 

Fragil–Stabil: Konservierung und Restaurierung in der Denkmalpflege

 

In der praktischen Bau- und Kunstdenkmalpflege spielt die Restaurierung der Werke der Vergangenheit eine tragende Rolle. Die Qualität konservatorischer Eingriffe hängt immer von den Fähigkeiten und dem Wissen der Ausführenden ab. Erfolge oder auch Misserfolge entscheiden über die Zukunft unseres kulturellen Erbes. Um hier qualifiziert zu agieren, spezialisieren sich Restauratoren im Laufe ihrer langjährigen Ausbildung in verschiedene Disziplinen.
Das BLfD ist in der positiven Situation, dass im Referat Restaurierung sieben von acht restauratorischen Fachbereichen verankert sind, die heute in der denkmalpflegerischen Praxis wesentlich sind. Hauptaufgabe der hier tätigen akademisch wie praktisch ausgebildeten Restaurator:innen ist die fachliche Beratung von Eigentümern und Ausführenden. Dabei fließt ihre unabhängige Expertise in die Vorbereitung und Durchführung der Maßnahmen, die in der Regel vor Ort ausgeführt werden. Besonders komplizierte Fragestellungen unterstützt das Referat Restaurierung durch naturwissenschaftliche Untersuchungen, durch die Erforschung von Kunsttechnologie und Alterungsmechanismen oder durch die Entwicklung von Arbeitsmethoden und Restaurierungskonzeptionen. Jährlich werden so tatsächlich hunderte Objekte in ganz Bayern begleitet.
Die sog. Restaurierungswerkstätten im Hauptsitz des BLfD in München bieten für diese Tätigkeit eine wichtige Grundlage. Im Rahmen des Seminars können diese Ateliers besichtigt werden. Hier besteht die Möglichkeit ausgewählte Kunstwerke aus der Nähe zu betrachten und mit den verantwortlichen Spezialist:innen über Themen der Kunsttechnologie und Restaurierung zu diskutieren.

 

Referatsleiterin: Dr. Katharina von Miller der Restaurierungswerkstätten des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege

Treffpunkt:
Hofgraben 4
80539 München

Zeit: 09.10.2025 um 10 - 16 Uhr

 

 

2. Tag, ADBK München, Studienwerkstatt für Maltechnik

 

Fragil–Stabil: Bewährte und gewagte Materialkombinationen in der Malerei

 

In der Malerei bilden zahlreiche Materialien, Farbschichten und Herstellungstechniken ein komplexes Ganzes, das auf Stabilität und Dauerhaftigkeit ausgerichtet ist. Gleichzeitig sind die einzelnen Komponenten, aus denen das Bild entsteht, oft leicht veränderlich: die trocknende Farbe, die lose Leinwand, das wellige Papier, die pulvrigen Pigmente, die schnell oder langsam trocknenden Farben. In der klassischen Malerei haben sich bestimmte Materialien und Techniken etabliert, die dauerhaft Halt versprechen. Dazu gehören der grundierte Malgrund, lichtechte und langlebige Pigmente sowie der materialgerechte Einsatz von Bindemitteln und Malfarben. Im 20. Jahrhundert haben die Maler und Restauratoren Max Doerner und Kurt Wehlte ihre Erfahrungen, Empfehlungen und das Wissen über die Techniken der Alten Meister in umfangreichen Werken zur Materialkunde zusammengefasst. Ihre Bücher „Malmaterial und seine Verwendung im Bilde“ (1. Auflage 1921) und „Werkstoffe und Techniken der Malerei“ (1. Auflage 1967) gelten heute als Klassiker der Fachliteratur.
Anhand ausgewählter Empfehlungen und Rezepte für Malgrund und Farbauftrag nähern wir uns diesen bedeutenden Werken der Maltechnikliteratur an. Dabei vergleichen wir sie mit den Praktiken der zeitgenössischen Malerei: Was ist noch gültig? Was hat sich bewährt? Und mit welchen modernen oder ungewöhnlichen Materialien arbeiten Malerinnen und Maler heute?

 

Dr. Kathrin Kinseher, Leiterin der Studienwerkstatt für Maltechnik, Treffpunkt im Erweiterungsbau, Raum E_03.14.

Zeit: 10.10.2025 um 10 - 16 Uhr

 

Keine Kosten!

 

AllgäuerBauCultur - Reloaded

In diesem Workshop, der in Kooperation mit dem Architekturforum Allgäu ausgerichtet wird, begeben wir uns erneut auf Spurensuche zur exemplarischen Erfassung architektonisch spannender Orte in Kempten und Umgebung. Er richtet sich an Lehrkräfte aller Fachschaften und Schularten, die gerne im Tandem mit ortsansässigen Architekten Ideen für ihren eigenen Unterricht entwickeln.
Im letztjährigen Workshop wurden dabei die Grundlagen eines ersten vollständigen Allgäu-ABCs (von A wie Almhütte bis Z wie Zaunbau) für den Unterricht erarbeitet, wobei der Schwerpunkt, in der Erforschung, Erkundung und Reflexion regionalspezifischer Besonderheiten lag: Der Kuhstall als Klangkörper, die Bahnstation als Museum, die Berghütte als Mikrokosmos und der Hühnerstall als Kunstobjekt. Unsere baukulturelle Artenvielfalt ist damit jedoch noch lange nicht ausgeschöpft, hier begann nur die Spurensuche, in dieser Fortbildung findet sie ihre Fortsetzung. Ziel ist es, letztendlich verschiedene architektonische Themen in ihrer Diversität für die Fachbereiche zusammenzufassen, wobei dem Fachbereich Kunst, bedingt durch seine Lehrplaninhalte, naturgemäß eine besondere Rolle zukommt.

 

Das Karteikartensystem, welches dabei sukzessive analog und digital aufgebaut und erweitert wird, steht kurz vor seiner ersten Publikation, die am 8. Mai 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die Prepress-Version wird zur Fortbildung ebenso bereitstehen, wie weitere Publikationen zur Baukultur.

 

Für die Mitarbeit konkreter Aufgabenstellungen im Laufe dieses Tages erwarten uns neben Architektinnen und Architekten weitere „Special guests aus der Allgäuer Haute Culture“.

 

Organisationsduo und Workshopleiter sind Franz Schröck, Architekt und Leiter des Architekturforums Allgäu, und Mathias Schuh, Kunstpädagoge und Seminarlehrer für das Fach Kunst am Allgäu-Gymnasium.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei

 

Zeit: 10. März 2026, 10-17 Uhr
Ort: Allgäu-Gymnasium, Eberhard-Schobacher-Weg 1, 87435 Kempten

 

Normativität dekonstruieren:
Diskriminierungskritik als pädagogische Haltung und Praxis

 

Schule ist kein neutraler Ort. In etablierten Lehrplänen und Unterrichtsmaterialien wird täglich verhandelt, was als „normal“ und allgemeingültig gilt, wobei weiße, eurozentrische, heteronormative oder klassistische Perspektiven oft als unmarkierter Standard gesetzt werden. Die vielfältigen Lebensrealitäten der Schüler*innen bleiben dabei häufig unsichtbar. Wer den Unterricht diverser gestalten möchte, tappt jedoch leicht in die Reproduktionsfalle: Werden marginalisierte Perspektiven nur als gut gemeinte Ergänzung hinzugefügt, reproduzieren wir oft genau jene Stereotype, die wir eigentlich vermeiden wollen. Konsequentes diskriminierungskritisches Handeln erfordert zugrunde liegende Machtstrukturen und die eigenen Gewohnheiten der Wissensvermittlung aktiv zu hinterfragen.

 

Die zweitägige Transform-Fortbildung setzt genau hier an und fragt, wie wir strukturelle Ausschlüsse in der Lehre erkennen, aktiv verlernen und stattdessen diskriminierungskritische Zugänge fest im Unterrichtsalltag verankern können. Der erste Tag widmet sich dabei der Übersetzung von Theorie in pädagogisches Handeln. Wir erschließen uns analytische Werkzeuge, um Themenwahl, Bildsprache und Methoden machtkritisch zu prüfen. Auf Basis dieses gemeinsamen Verständnisses gehen wir am Nachmittag direkt in die Praxis über und arbeiten in Kleingruppen an eigenen diskriminierungskritischen Unterrichtsskizzen.

 

Am zweiten Tag wechseln wir in einen kollaborativen Redaktionsmodus, der eng an die Arbeitsweise des kritilab angelehnt ist. Das kritilab ist eine Open-Source-Plattform, die sich als diskriminierungskritisches Labor an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und Unterricht versteht. Um Wahrnehmungslücken zu minimieren und methodische Distanz zum eigenen Material zu schaffen, durchlaufen die Skizzen einen strukturierten Redaktionsprozess. Zur Dezentrierung der Autor*innenschaft übergeben die Verfasser*innen ihre Entwürfe an eine kollegiale Redaktionsgruppe. Dort werden die Konzepte zunächst individuell gelesen, kommentiert und auf ihre diskriminierungskritische Tragfähigkeit hin analysiert. Im Anschluss kommen die Gruppen wieder zusammen, um die gewonnenen Erkenntnisse in ein direktes, konstruktives Feedbackgespräch zu überführen.
Die Fortbildung zielt neben der Vermittlung analytischer Grundlagen vor allem auf eine praxisnahe Auseinandersetzung ab. Die Teilnehmenden erarbeiten kollegial geprüfte Unterrichtsideen und stärken ihre Fähigkeit, das eigene Handeln kontinuierlich zu reflektieren. Alle fertigen Skizzen werden im Anschluss als Open-Source-Material auf der kritilab-Website [Link] veröffentlicht. Unterrichtsskizzen, die den Redaktionsprozess während der zwei Tage aus Zeitgründen nicht vollständig durchlaufen können, werden im Nachgang durch unser Team redaktionell fertiggestellt.
https://kritilab.adbk-muenchen.de/

 

Zeiten:
Montag 15. Juni 2026
10-17
Dienstag 16. Juni 2026
10 -17

 

Anmeldeschluss: 20. Mai 2026

 

Veranstaltungsort: Akademie der Bildenden Künste München

alle Schularten

keine Kosten

 

Traumasensibilität und Diskriminierungskritik im Kunstunterricht

Die Fortbildung „Traumasensibilität und Diskriminierungskritik im Kunstunterricht“ richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Akteur*innen im schulischen Kontext. Gemeinsam werden wir, mit Blick auf konkrete Anforderungen des Kunstunterrichts, eine diskriminierungskritische Lesefähigkeit entwickeln, üben und diese systematisch um eine traumasensible Perspektive erweitern. Ausgangspunkt bilden die an der Kunsthochschule Mainz erarbeiteten Bildungsmaterialien „Diskriminierungskritische Perspektiven an der Schnittstelle Bildung/Kunst“. Mit diesen Materialien arbeiten wir praxisnah und übertragen zentrale Impulse auf den schulischen Kontext und konkrete Unterrichtssituationen im Kunstunterricht.

 

Wir werden Übungen zur intersektionalen Selbstverortung* erproben, diskutieren und dabei reflektieren, wie eigene Positionierungen im Gefüge gesellschaftlicher Machtverhältnisse pädagogisches Handeln und die Gestaltung von Kunstunterricht beeinflussen. Ergänzend nehmen wir eine traumasensible Perspektive ein: Diskriminierungserfahrungen können belastend oder traumatisierend wirken; zugleich prägen gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse, wer in besonderer Weise von Unsicherheit, Ausschluss oder Gewalt betroffen ist. Traumasensibilität und Diskriminierungskritik stehen somit in einem engen Zusammenhang.

 

Wir tauschen uns darüber aus, welche Chancen und Herausforderungen mit einer diskriminierungskritischen und traumasensiblen Perspektive an der Schnittstelle von Bildung – insbesondere im schulischen Alltag und im Kunstunterricht – verknüpft sind. Praxisnahe Beispiele verdeutlichen die Komplexität des Unterfangens und zeigen Wege auf, wie eine solche Praxis konkret aussehen kann: etwa durch die Gestaltung sicherer und verlässlicher Lernräume, durch transparente Strukturen, partizipative Methoden sowie durch einen reflektierten Umgang mit Sprache, Materialien und Leistungsanforderungen. Ziel der Fortbildung ist es, Lust auf die Umsetzung im eigenen Praxisfeld zu machen und konkrete Anregungen für einen Unterricht zu geben, der sowohl machtkritisch reflektiert als auch sensibel für individuelle Belastungserfahrungen ist.

 

Bitte beachten Sie, dass Lehrkräfte durch diese Fortbildung keine traumtherapeutische Kompetenz erwerben. Im Mittelpunkt stehen vielmehr die Sensibilisierung für das Thema und die Vermittlung pädagogischer Handlungsoptionen im schulischen Kontext. Erläuterung des Begriffs Intersektionalität finden Sie im Glossar: www.diskrit-kubi.net/glossar/#I

 

Referent*innen und Workshopleiter*innen: Jana Mitnacht (AdBK Nürnberg) und Stefan Bast (Kunsthochschule Mainz). In der Nähe der Akademie gibt es sowohl verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten (die in Eigenregie gebucht werden können) als auch einige Restaurants, Imbisse und Bäckereien.

 

Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Bingstr. 60
90480 Nürnberg

 

17.6.2026, 18.00 Uhr, Vortrag, Multifunktionsraum der AdBK Nürnberg
18.6.2026, 10.00 Uhr - 17.00 Uhr, Fortbildungstag, Seminarräume der Fachdidaktik, AdBK Nürnberg

 

 

Manifesta 16 Ruhr "This is not a church". Exkursion

 

Die Manifesta 16 findet dieses Jahr in Deutschland statt. Das Format dieser innereuropäischen Wanderbiennale setzt auf das Spezifische von Orten: diesmal sind es die säkularisierten Kirchen im Ruhrgebiet, in den Städten Gelsenkirchen, Essen, Duisburg und Bochum. Die einschlägige Sakralarchitektur der 60er Jahre (vgl. https://manifesta16.org) nun für vier Monate in Kunst- und Begegnungsorte zu verwandeln, lädt zu grundlegenden Fragen ein, wie urbane Transformation aussehen kann. Was bedeutet es, Kunst ins verwaiste Wohngebiet zu bringen, statt im Museumsquartier zu inszenieren? Der Architekt und Kurator Josep Bohigas erarbeitet dazu ein urbanistisches Forschungskonzept, das als soziale und städtebauliche Grundlage für die künstlerische Programmgestaltung dient. Eine weitere Besonderheit stellt die kuratorische Arbeit in mehrgenerationalen Teams dar. Wir haben die Gelegenheit, mit einzelnen Künstlerinnen (m/w/d) zu sprechen. Florian Matzner, langjähriger Kurator und Professor der Akademie der Bildenden Künste, München, gibt anlässlich des soft openings Einblick und Überblick in seine Arbeit vor Ort mit den Künstler*innen an der angeschlossenen Außenstelle der Manifesta mit Münchner Künstler*innen.

 

Das besondere an der Tagung ist die andere Form der Rezeption, weswegen es eine Beschränkung der Gruppengröße braucht. Das tatsächliche Wahrnehmen der verstreuten Orte und Angebote eröffnet einen eigenen Zwischenraum, der von Bewegung und Gelegenheit zum Austausch in Klein- Gruppen geprägt sein wird. Silke Wittig und Prof. Notburga Karl greifen diesen Raum auf, untersuchen und gestalten ihn für das Kollektiv, ausgehend von der Situiertheit von Wissen, von Wissensgenese in Bewegung, und deren choreografischer Praktiken, was sehr gut in schulische Vermittlung übertragen werden kann.

 

Silke Wittig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Kunstpädagogik | Didaktik der Kunst am Institut für Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Duisburg-Essen und besitzt professionelle Erfahrung im Bereich des Kuratorischen und der Gestaltung von (experimentellen) Vermittlungsformaten.
Notburga Karl ist Professorin für Kunstpädagogik I Kunst und ihre Didaktik an der Akademie der Bildenden Künste, München und sie untersucht die Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis als Übergangsräume zwischen paradoxen Wissensformen.

 

Zeiten:
Start Freitag 19.6. 10 Uhr, Ende 21.06. 14 Uhr
Anreise am 18.6. abends!
Anmeldeschluss: 20. Mai 2026

 

Veranstaltungsort: Essen und Ruhrgebiet

 

Kostenhinweis: Die Teilnahme ist gebührenfrei möglich

 

Hinweise:
An/Abreise selbständig (aktuell 35 Euro Supersparpreis), Beispiel Unterkunft PremierInn/Zentrum in Essen ca. 100 Euro für 3 Nächte (bei Bereitschaft zu Doppelzimmerbelegung). Wir fahren vor Ort mit dem Öffentlichen Nahverkehr.

Bitte beachten Sie: Die Anmeldung nur durch fibs allein berechtigt leider noch nicht zur Teilnahme an der Fortbildung. Die einzelnen Teilnehmenden müssen sich bitte bis 15.5. als Fachbesucher*innen vorab selbst hier auf der Seite der Manifesta als Fachbesucher*innen akkreditieren!

https://forms.monday.com/forms/803ce8acfc67fe2b50ffbcad8c62598a?r=euc1

 

 

 

 

„Das Wort für Welt ist Wald“ - Nachhaltigkeitswerkstatt mit Ton



„Das Wort für Welt ist Wald“ – so der Titel des Science-Fiction-Romans von Ursula K. Le Guin. Der Titel ist inhaltliche Setzung und Ausgangspunkt für die angebotene Nachhaltigkeitswerkstatt: in dieser zweitägigen Fortbildung werden wir experimentell und kollektiv mit der wunderbaren Materie ‚Lehm‘ arbeiten, und dabei zugleich über ökofeministische Denkweisen den Blick auf diese Praxis öffnen und verschieben.
In ihrem Buch entwirft die Schriftstellerin eine Welt, in der Wald und Welt zusammenfallen. Da die Geschichte, bereits 1972 geschrieben, nach wie vor in der Zukunft spielt, könnte es sich um eine anhaltende Utopie handeln und weniger um die Welt einer Fortschrittsgesellschaft, in der sich mensch die Natur schonungslos angeeignet hat. Die Anthropologin Anna Lowenhaupt Tsing wird in ihrem viel rezipierten Buch Der Pilz am Ende der Welt (2018) deutlicher, wenn sie den Blick auf vielleicht noch mögliches Leben „in den Ruinen des Kapitalismus“ richtet: hier gibt es keine Fortschrittsversprechen mehr, keine Harmonie, sondern Koexistenz unter prekären Bedingungen, wie der Matsutake-Pilz, der nach Hiroshima auf verstrahlten Trümmern wuchs, und dabei zur Denkfigur wurde: für Resilienz, für Leben in zerstörten Umwelten. Pilz- und Myzelstrukturen verbinden, zersetzen, transformieren. Sie zeigen, dass Leben in Verbindung stehend organisiert ist.
Passend dazu schreibt Ursula K. Le Guin: „Ich glaube nicht, dass wir je wieder nach Utopia gelangen können, indem wir vorwärts gehen, sondern nur, indem wir uns in Kreisen und auf Seitenpfaden bewegen.“ Wie können wir solch eine Welt gegenwärtig denken – und anders verstehen lernen, ausgehend von den Ruinen des Kapitalismus, in denen wir längst leben?
Die Schule ist ein passender Ort, um die Gestaltung des Zusammenlebens zwischen Menschen und nicht-menschlichen Akteurinnen (m/w/d) der Erde wahrzunehmen und zu verhandeln - artenübergreifend. Dazu wird das Arbeiten mit Ton exemplarisch und leibhaftig anders – nachhaltig - gerahmt: Ton ist Erde. Ton ist Kulturträger und Baustoff, sogar eines der ältesten Baumaterialien, auch sedimentiertes Bewusstsein, konkrete Zeit – und deshalb im Kontext von Nachhaltigkeit neu zu entdecken. Ton ist nicht nur Material, sondern symbolisches Kapital – wie der Pilz.
Zudem involviert die Arbeit mit Ton körperlich, setzt uns mit Materie anders in Beziehung − betastend, drückend, gegendrückend, formend und spürend. Ton selbst reagiert – auf Wasser, Temperatur, Druck. In dieser taktilen Auseinandersetzung entsteht ein Begreifen im/mit Material – ein lustvolles Wissen, das Denken und Handeln verschränkt, menschliche und nicht-menschliche Aktion verbindet. Im Arbeiten mit Ton wird dies weitergeführt: wachsen, wuchern, verbinden.
Wir nutzen den Pilz als Denkfigur und Formimpuls. Über zwei Tage hinweg entsteht gemeinsam mit Studierenden der Kunstpädagogik eine Myzel-Installation als offenes Gefüge, das sich verändert und performativ aktiviert werden kann − verbinden, zersetzen, transformieren. Sie zeigen, dass Leben in Verbindung stehend organisiert ist. So erhält der künstlerische Arbeitsprozess beim Tonen über diese literarischen wie ökofeministischen Verschränkungen eine neue Brisanz, die zurück in die Klassenzimmer gebracht werden kann.

 

Lit.: Ursula K. Le Guin, „Ein nicht-euklidischer Blick auf Kalifornien als kalten Ort in spe“, in. ders., Am Anfang war der Beutel. Warum uns Fortschritts-Utopien an den Rand des Abgrunds führten und wie Denken in Rundungen die Grundlage für gutes Leben schafft, Český Těšín: Drachenverlag 2022, S. 58.

 

Workshopleiterin und Referentin: Sophie Schmidt


Zeiten:
26. Juni 2026, 10-17
03.Juli 2026 10-17

Veranstaltungsort: Akademie der Bildenden Künste München

Kostenhinweis: Ein Unkostenbeitrag für Material/Energie von 10 Euro fällt an

 

 

R A D I C A L B E A U T Y

Schönheitsideale und Strategien der Selbstoptimierung (Trends wie Looksmaxxing) prägen die visuelle Lebenswelt Jugendlicher und begegnen Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen im schulischen Alltag in vielfältiger Form. Als kulturell, sozial und historisch gewachsene Konstrukte entstehen sie im Zusammenspiel medialer Bildwelten, ökonomischer Interessen und gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Die Fortbildung vermittelt grundlegende Hintergründe zu diesen Zusammenhängen und beleuchtet kulturelle Unterschiede in der Wahrnehmung von Körper und Schönheit. Im Fokus steht dabei das kritische Potenzial künstlerischer Perspektiven und die Frage, wie zeitgenössische Körperdiskurse im schulischen Kontext reflektiert und praktisch zugänglich gemacht werden können.

 

Im theoretischen Teil wird mit ORLAN eine etablierte künstlerische Referenz aufgegriffen, die den Körper als formbares Material begreift und normative Schönheitsvorstellungen kritisch hinterfragt. Darauf aufbauend werden ausgewählte zeitgenössische Positionen vorgestellt, die sich mit Körperbildern und Schönheitsvorstellungen in unterschiedlichen medialen Zugängen auseinandersetzen. Inszenatorische und performative Arbeiten thematisieren Identität als veränderbaren Prozess, und hinterfragen kulturell und gesellschaftlich geprägte ästhetische Normen, während plastische Positionen Deformation, Vergänglichkeit oder die Absurdität von Perfektion in den Fokus rücken und den Körper als fragile, wandelbare Form erfahrbar machen. Im zweiten Teil der Fortbildung werden die Teilnehmenden selbst aktiv. An verschiedenen Stationen erproben sie unterschiedliche Techniken zum Wandel der Erscheinung und entwickeln körperbezogene Applikationen, die anschließend auch inszeniert werden können. Ziel ist es, zeitgenössische Körperdiskurse nicht nur theoretisch zu erfassen, sondern sie reflektiert, kritisch sowie gestalterisch und performativ im schulischen Kontext sichtbar zu machen. Abschließend wird ein schulischer Kulturtag zum Thema Körper und Schönheit vorgestellt und Impulse gesetzt wie performative und gestalterische Arbeiten im Schulraum präsentiert und die gesamte Schulfamilie einbezogen werden können. Bitte mitbringen: iPad/Tablet/Smartphone mit Internetzugang und Kamera.

 

Referentin und Workshopleiterin: Julia Pumpf

 

Sigmund-Schuckert-Gymnasium
Pommernstraße 10
90451 Nürnberg

 

2.7.26
9-16 Uhr

keine Kosten

 

Körperwahrnehmung. Großformatiges Zeichnen - Körper und Shiatsu

 

Körper und Selbstwahrnehmung: Ein gutes Körperbewusstsein, welches z.B. in Mediationen, autogenes Training, Shiatsu, … (Rekurrieren auf die Theorie der Meridiane, Muskeln, Organe usw.) geschult wird, intensiviert die künstlerische Darstellungsfähigkeit des menschlichen Körpers und die Ausdruckskraft in Handzeichnung, Malerei, Plastik, Fotografie und Performance. In Körperwahrnehmungsübungen tritt das wahrnehmende Auge hinzu und verstärkt die Beobachtungsgabe bzw. erweitert das Auge mit dem „Begreifen“. Dabei wird die Konzentrationsfähigkeit und letztlich Handfertigkeit trainiert. Relevante Lehrplanbezüge werden kritisch diskutiert und auf ihre praktische Umsetzbarkeit überprüft.

 

Lehrplanbezugsfelder: 6.Kl. Proportionsschema des menschlichen Körpers; 9.Kl.Menschliche Figuren in Pose und Bewegung – Bekleidung – Selbstinszenierung; 10.Kl.Alltagsrituale „big moments“; 13/1 Proportion, Aufbau und Ausdruck menschlicher Körper – Körper-Raum Bezug und Körper-Körper Bezug – Schönheitsbegriff, Rollen- und Menschenbilder.


Bitte mitzubringen sind: 1-2 Isomatten, bequeme Kleidung, Decke, Kissen, Getränk, Skizzenbuch und Zeichenutensilien.
In der Nähe der Akademie gibt es sowohl verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten (die in Eigenregie gebucht werden können) als auch eine Vielzahl an Restaurants, Imbissen und Bäckereien.

 

Workshopleiterin: Ruth Baumann

 

Keine Kosten

 

Veranstaltungsort: Akademie der Bildenden Künste München, Neubau, E.02.29

 

06.07.2026, 10:00 - 07.07.2026, 17:00

 

Ikonographische Konsumobjekte transformieren - Porzellan

Ikonographische Konsumobjekte transformieren! Z.B. IPods + Gehäuse, Stecker, Handys... Die Objekte werden mittels Gipsnegativformen und anschließendem Ausguss mit Porzellan vervielfältigt, zerschnitten und neu zusammengesetzt.

 

Tag 1: Herstellung von zweiteiligen Gipsnegativformen, welche eine serielle Produktion ermöglichen. Techniken des Formbaus werden erläutert.

 

Tag 2: Mehrfaches Ausgießen der Gipsformen mit flüssigem Porzellan. Gezieltes gestalterisches Experimentieren mit der Ausgangsform: Umformungen, Zerschneiden, Deformieren, Neuordnung und Zusammensetzen mehrerer Porzellangüsse zu einem Objekt. Besprechung von Realisationsmöglichkeiten in der Schule, Lehrplanbezug, Bezugsquellen der Materialien, Anregungen für den Kunstunterricht.

 

Bitte zum Kurs mitbringen: Kaputte Alltagsobjekte mit hohem Wiedererkennungswert, nicht viel größer, eher kleiner als ein Handy (die Gegenstände werden mit Gips abgeformt - sie sollten nicht mehr funktionstüchtig sein!). Schürze, Skizzenblock, falls vorhanden Modellierwerkzeug. Der Kurs findet an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in untenstehender Werkstatt statt. Da die Objekte vor dem Brand trocknen müssen, können sie während des Kurses noch nicht gebrannt werden. Eine Abholung nach dem Kurs oder Verschickung (Hermes - falls gewünscht, bitte Verpackungsmaterial mitbringen) ist möglich.

 

In der Nähe gibt es sowohl verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten (die in Eigenregie gebucht werden können) als auch eine Vielzahl an Restaurants, Imbissen und Bäckereien.

 

Referentin: Iris Schabert: lebt und arbeitet als Bildhauerin, Goldschmiedin und Kunstpädagogin seit 1997 in München, unterbrochen von mehreren Auslandsaufenthalten in Spanien und Mexiko. Nach langjähriger Beschäftigung mit der Goldschmiederei (Ausbildung in Pforzheim, Barcelona und Mexiko), entdeckte sie ihre Faszination für das Material Porzellan, mit dem sie sich seit mehr als zehn Jahren intensiv auseinandersetzt.

 

Werkstatt für Porzellan Iris Schabert
Bergmannstraße 1 / RGB
80339 München

 

25 Euro Material und Brand

 

8.-9.7.26
je 10 - 17 Uhr

 

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