Klasse Prof. Anke Doberauer  |  Raum Altbau | A.O1.17  |  Website öffnen

 

Diese Werke präsentieren Bewegung aus verschiedenen Perspektiven. Ich habe bestimmte Disziplinen festgelegt, um die Form der Bewegung zu regulieren, und dabei während der Produktion die physischen Grenzen meines eigenen Körpers herausgefordert. Durch solche Schritte habe ich die Dimension des Körpers im Raum weiter erforscht. Ich versuche, die Größe des Einzelnen vor monumentalen Kunstwerken wiederzugeben. Dieser Größenkontrast soll den Zustand gewöhnlicher Menschen innerhalb der großen Erzählungen unserer Zeit nachstellen und das Publikum einladen, Teil des Ausstellungsraums zu werden.

Diese Motivation entspringt meiner persönlichen Erfahrung: Meine Heimatstadt ist Huanggang in Hubei, direkt neben Wuhan – der Region, in der sich COVID-19 zuerst ausgebreitet hat. Seitdem haben sich die Geopolitik und die Weltordnung tiefgreifend verändert. Als gewöhnlicher Mensch fühle ich mich verpflichtet, die Realität klar zu beobachten und das darzustellen, was vor mir liegt.

„Pṛthagjana“, ein Sanskritwort, das so viel wie „Unerleuchteter“ oder „gewöhnlicher Mensch“ bedeutet.

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