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Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für Technoästhetik

 

Lorenz Mayr ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für Technoästhetik. Derzeit promoviert er am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin mit einer kunstphilosophischen Arbeit zu einem technik-ästhetischen Begriff der Mimesis bei Auerbach, Kracauer und Benjamin (Betreuung: Prof. Dr. Anne Eusterschulte, Prof. Dr. Maria Muhle). Studium der Politischen Wissenschaft mit Schwerpunkt Politische Theorie sowie der Bildenden Kunst in München. 2026 ist er Visiting Doctoral Scholar an der Tel Aviv University (Einladung: Prof. Eli Friedlander) und PhD Fellow der Minerva Stiftung. Zuvor war er u.a. Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung. Mitgliedschaft im Doktoratsprogramm „Epistemologien ästhetischer Praktiken“ am Collegium Helveticum der ETH Zürich.

 

Sprechzeiten nach Vereinbarung per Mail.

 

Forschungsinteressen und Arbeitsschwerpunkte:

Politische Theorie und Politische Philosophie von der Neuzeit bis zur Spätmoderne

Technikphilosophie und Technoästhetik

Theorien und Praktiken des Mimetischen

Ästhetik des 18. Jahrhunderts

Materialistische Ästhetik und kritische Theorie

 

Herausgaben

Buchinger, Amelie, Olivia Liesner, Lorenz Mayr und Sarah Sigmund (Hg.): Technoästhetik. Perspektiven aus Kunstgeschichte, Medientheorie und Philosophie, Bielefeld: Transcript 2026 (i.E.).

Marcello Ruta, Judith Siegmund, Lorenz Mayr, Guido Staudacher (Hg.): Sensus communis. Zur Geschichte und Aktualität eines zentralen Begriffs in der vorkantischen Ästhetik, Stuttgart: Metzler 2026 (i.E.).

 

Aufsätze in Sammelbänden

„Das Optisch-Unbewusste und die Feinstruktur der Materie. Benjamin mit Caillois“, in: Amelie Buchinger, Olivia Liesner, Lorenz Mayr, Sarah Sigmund (Hg.): Technoästhetik. Perspektiven aus Kunstgeschichte, Medientheorie und Philosophie, Transcript: Bielefeld 2026 (i.E.).

„Zeitstrukturen künstlerischer Praxis“, in: Tuğçe Kaprol Üler, Sophia-Charlotte Reiser, Mats Werchohlad (Hg.): Das transformative Potenzial der Künste und die Operationalität ihrer Zeitlichkeit, Stuttgart: Metzler 2026 (i.E.), gem. m. Guido Staudacher.

„Technische Reproduzierbarkeit bei Roger Caillois und Siegfried Kracauer“, in: Mirko Stieber, Niklas Steinkamp, Jonas Schmitt, Niccolò Izzi, Leonhard Geffke (Hg.): Kritische Theorie aus Frankfurt und Paris. Zur Frage der Vernunftkritik, Karl Alber: Baden-Baden 2026 (i.E.).

„Vicos Begründung der Ästhetik in der Geschichte und ihre Bedeutung für eine Kunstphilosophie der Gegenwart“, in: Lorenz Mayr, Marcello Ruta, Judith Siegmund, Guido Staudacher (Hg.): Sensus communis. Zur Geschichte und Aktualität eines zentralen Begriffs in der vorkantischen Ästhetik, Stuttgart: Metzler 2026 (i.E.).

„Das ‚Mindere am Materialismus‘. Zur Konstellation von Leiden und Mimesis bei Adorno“, in: Erika Benini, Anne Eusterschulte (Hg.): Kritik(en) des Leidens, Berlin: Neofelis 2024, S. 201–220.

 

WS 2025/26

Einführung in die Politische Ästhetik – Jacques Rancière (Vorlesung, ant.)

Theodor W. Adorno: Ästhetische Theorie (Seminar)

Philosophie des Surrealismus (Seminar)

 

SS 2025

Visualität in der Kritik. Genealogien zwischen Formalismus und Realismus (Seminar), gem. m. Prof. Dr. Maria Muhle

 

WS 2024/25

Gehorsam und Ungehorsam. Theorien und Praktiken des Auditiven (insb. Hans Blumenberg)

 

SS 2024

Siegfried Kracauer. Kritik und Rettung der äußeren Wirklichkeit (Seminar)

 

10/2022

Lehrauftrag (Herbstakademie), Zürcher Hochschule der Künste

Workshops: „What’s the Matter? Ästhetischer Materialismus I + II”, gem. m. Franziska Haug

 

SoSe 2021

Lehrauftrag, Akademie der Bildenden Künste München

Seminar: „Roger Caillois und sein Milieu. Ästhetisch-politische Konstellationen“ (4 SWS), gem. mit Prof. Dr. Maria Muhle

 

WiSe 2016/17 – WiSe 2018/2019

Tutor für Politische Theorie, Hochschule für Politik München / TU München