"Gemeinsam mit Olivia Liesner, Kunsthistorikerin und Kuratorin, und einer Gruppe von Student*innen der Akademie der Bildenden Künste München (Seminar „Fehler in der Kunst“, SS26) erforschen wir, wie digitale Medien und Künstliche Intelligenz Geschlechterbilder und queere Identitäten prägen, reproduzieren oder auch verzerren können.
Dabei schauen wir uns an, an welchen Stellen Vorurteile, Klischees oder Unsichtbarkeit im algorithmischen Raum entstehen und diskutieren, welche gesellschaftlichen Strukturen sich darin widerspiegeln. Anschließend entwickelt Ihr eigene Strategien, um KI bewusster, gerechter und „queerer“ zu nutzen oder kreativ umzudeuten.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht technische Vorkenntnisse oder Programmieren, sondern kritisches Denken, gemeinsames Reflektieren und experimentelles, künstlerisches Arbeiten.
Als Ergebnis gestaltet ihr ein eigenes kleines digitales Produkt – zum Beispiel eine Story, ein Meme, einen Prompt, ein Mini-Video oder ein Zine. Außerdem werden durch KI erzeugte fehlerhafte oder vorurteilsbehaftete Bilder künstlerisch weiterverarbeitet, etwa im Rahmen eines Kunstprojekts, einer Intervention oder eines performativen Rituals.
Keine Vorkenntnisse nötig!
10.07.26, 16-19 Uhr & 11.07.26, 10-16 Uhr
Careteria, Goethestraße 24
Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene
Anmeldung:
Wir freuen uns auf Eure Ideen, Perspektiven und Eure Kreativität!
Das Projekt findet im Rahmen der Frühjahrsausschreibung 2026 des Kooperationsprojekte-Förderprogramms vom Münchner Netzwerk Interaktiv im Auftrag des Stadtjugendamts der LH München statt."