• Studierende der AdBK München | Ausstellung
  • Eröffnung Do | 29.01.2026 | 18:00 Uhr
  • Datum Fr | 30.01.2026
  • So | 01.03.2026
  • Öffnungszeiten Di - So | 10:00 - 19:00 Uhr
  • Ort NS-Dokumentationszentrum München | Max-Mannheimer-Platz 1

 

"Die Rechercheausstellung versammelt Arbeiten von Studierenden der Akademie der Bildenden Künste München. Über einen Zeitraum von zwei Jahren haben sie sich mit rassistischer, antisemitischer und rechtsextremer Gewalt sowie deren gesellschaftlicher Normalisierung beschäftigt. Dabei hat sich gezeigt, dass das Wissen hierzu sehr unterschiedlich ist. Je nachdem, welche Erfahrungen Menschen in ihrem Alltag machen, haben sie Unterschiedliches zur sozialen Verankerung solcher Gewalt zu sagen. Mit Schwerpunkt auf dem Umgang mit rassistischer Gewalt ging es im Projekt darum, von migrantisch situiertem Wissen zu lernen. Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit den eigenen sowie gesellschaftlichen und institutionellen Wissenslücken über solche Gewalt. Dies wirft auch die Frage nach der Erinnerung auf: Wie und von wem wird rechte Gewalt überhaupt erinnert? Erinnern begreifen wir in diesem Zusammenhang als einen offenen und dynamischen Prozess.


Bei den Recherchen handelt es sich um ein Repertoire an künstlerischen Methoden, die benennen, befragen, sich einmischen. Hierfür nutzt die Ausstellung den institutionellen Raum für künstlerische Interventionen, platziert Arbeiten in Durchgänge, Schließfächer oder in der Bibliothek."


Die Ausstellung ist aus dem künstlerisch-philosophischen Forschungsprojekt “DisIgnoranz – Sehen im rassistischen Nebelfeld” hervorgegangen. Dieses ist Teil des Bayerischen Forschungsverbunds für Gegenwartsanalysen, Erinnerungspraxis und Gegenstrategien zum Rechtsextremismus in Bayern (ForGeRex). Es findet an der Akademie der Bildenden Künste München statt und wird an den Lehrstühlen für Medien- und Technikphilosophie sowie Kunstpädagogik mit Schwerpunkt Bild&Raumpolitiken durchgeführt.

 

Beteiligte Studierende
Benigno Alba Valdés, Thomas Hedwig-Maria Beschorner, Miriam Ensslen, Clara Fischer, Veronika Gebhard, Robert Haak, Katharina Hansel, ilion, Sophie Kolar, Vy Pham Nguyen, Saina Mokhtar, Paul Neuberger, Elsa Oberndörffer

 

Die Ausstellung wurde von Sandra Schäfer und Manuela Unverdorben gemeinsam mit der Kuratorin Juliane Bischoff und dem Assistenzkurator Chris Reitz betreut und von Marina Martinez Mateo und Rime Abd Al Majeed philosophisch begleitet.

 

Team des Forschungsprojekts
Marina Martinez Mateo, Sandra Schäfer, Rime Abd Al Majeed, Manuela Unverdorben, Clara Fischer

 

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