Sex, Poetry And Nothing: Abolition Salon
18.2.2018 ROAMING ASSEMBLY#19, DUTCH ART INSTITUTE
In their Roaming Assembly at the DAI guest-curators Marina Vishmidt and Kerstin Stakemeier have invited one group and two individual contributors whose inputs will aim at decentering both the concept of autonomy and of reproduction.
With contributions from:
The Sexual Aesthetics Group
(Luisa Lorenza Corna,
Jenny Nachtigall,
Hannah Proctor,
Kerstin Stakemeier)
Bill Dietz
Ciarán Finalyson
«Technologie ist nicht neutral, und es gibt keine virtuelle Welt.» Vortrag und Workshop mit Anja Kirschner
Vortrag: Donnerstag, 8. Februar 2018, 18-20 Uhr
Ort: Raum 02.29, Akademie der Bildenden Künste München, Neubau
Workshop: Freitag, 9. Februar 2018, 11-14 Uhr
Ort: Raum 01.23, Akademie der Bildenden Künste München, Neubau
Korakrit Arunanondchai, With history in a room filled with people with funny names 4, 2017.
Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Seminare „Technikphilosophie“ (Prof. Dr. Maria Muhle) und „Lebendige Formalismen“ (Dr. Jenny Nachtigall) statt und stehen allen Interessierten offen.
Für die Teilnahme an dem Workshop wird um eine kurze Anmeldung gebeten:
Philosophie und Ästhetik des Virtuellen am Beispiel ‚holographischer’ Bilder (Franziska Winter)
Vortrag: Freitag, 19. Januar 2018, 11h00, Raum E.O1.23
Was ist das Virtuelle und wie sieht es aus? Wo zeigen sich die Spuren des Digitalen, wo bleiben Medien routiniert? Über die ästhetische Annäherung an Konzepte der Virtualität lassen sich Parallelen zur medialen Funktion von vagen Bildern ziehen. Das Diaphane spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die raumbildliche Inszenierung. Am Beispiel des Hologramms thematisiert der Vortrag schließlich inwiefern sich auch körperpolitische und warenästhetische Fragen mit der Entwicklung neuer Medien verschieben und sich längst nicht mehr im Dualismus Materialität/Immaterialität erschöpfen.
Franziska Winter ist seit 2015 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin der DFG-Forschergruppe Medien und Mimesis an der Bauhaus Universität Weimar beschäftigt. Zuvor studierte sie Kulturanthropologie, Philosophie und Medienwissenschaften in Hamburg, Stockholm und Lüneburg. Von 2013 bis 2015 war sie Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Medienkulturen der Computer Simulation (MECS) an der Leuphana Universität Lüneburg.
POUR LA THÉORIE
Vortragsreihe im Wintersemester 2017/2018 zu Positionen der Theorie in Literatur, Kunst und Philosophie
Die Vortragsreihe setzt an der aktuellen Debatte zur Verabschiedung von Theorie durch die Rückkehr zu konkreten Dingen, Anwendbarkeiten und pragmatischen Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen an. POUR LA THÉORIE möchte dem eine „andere“ Theorie entgegengehalten, die insofern „neben sich“ steht, als sie gerade keine Rückkehr zu den Großtopoi wissenschaftlichen Denkens meint. Vielmehr soll Theorie hier als ein Nach-Denken verstanden werden, das auch jenen Gegenständen „hinterher“ denkt, die als nicht wissenschafts- und damit auch als nicht theoriefähig gelten. Damit fokussiert POUR LA THÉORIE die Zwischenräume: Die Vorträge und Diskussionen widmen sich Momenten des (von Institutionen) Nicht-Erfassten, vielleicht auch des Nebensächlichen, Accessoire- oder Detailhaften.
KLASSENSPRACHEN. Ausstellung. Magazin. Debatte #2
KLASSENSPRACHEN #2
Ausstellung. Magazin. Debatte
Zeit: 11. November 2017 bis 28. Januar 2018
Ort: Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
KLASSENSPRACHEN wurde von Manuela Ammer, Eva Birkenstock, Jenny Nachtigall, Kerstin Stakemeier und Stephanie Weber als langfristige Kollaboration initiiert.
Klassensprachen im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen ist die zweite Station eines langfristig angelegten Arbeitszusammenhangs. Seinen Auftakt bildete ein vom Hauptstadtkulturfonds gefördertes Ausstellungs- und Debattenprogramm bei District Berlin sowie die Ausgabe Null einer gemeinsamen Zeitschrift im Sommer 2017. In Anknüpfung daran präsentiert der Kunstverein eine Erweiterung des Projektes mit Vorträgen, Workshops und Performances, um die in Berlin initiierten Diskussionen in Düsseldorf fortzusetzen.
(Politische) Kunst oder (Soziale) Praxis? Eine Versuchsanordnung über die 1990er
(Politische) Kunst oder (Soziale) Praxis? Eine Versuchsanordnung über die 1990er
Sabeth Buchmann (Akademie der Bildenden Künste Wien)
mit einer Respondenz von Jenny Nachtigall (Akademie der Bildenden Künste München)
Zeit: Dienstag, 7. November 2017, 18 Uhr
Ort: Universität der Künste Berlin, Hardenbergstr. 33, 10623 Berlin, Raum 110