Begründung der Sammlung "OpenSource Archive" mit Werken von Dominik Bais

 

Ausstellung: FR 19.10 - SO 21.10.18

Öffnungszeiten: FR ab 20:00 Uhr | SA/SO: 14:00 - 22:00 Uhr 

Ort: Altbau der Akademie, Westflügel, Zwischengeschoss, Raum A.ZG2_13

 

Dominik Bais (Klasse Wähner und Rosefeldt) präsentiert im Archiv eine Auswahl seiner Werke aus der Studienzeit. Die Objekte begründen einen neuen Sammlungsbereich des Akademiearchivs: die Sammlung „OpenSource Archive“. Dritten wird das Editieren, Remixen und Sampeln der in der Sammlung „OpenSource Archive“ befindlichen Arbeiten gestattet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

INTER_AUSSTELLUNG


Ort: INTER_GESCHOSS / A.ZG.2_13 (Archivraum, Westflügel zwischen 1. und 2. Stockwerk)
Zeit: SA 14.07. + SO 15.07 + SA 21.07 / jeweils 14-19 Uhr

 

Ausgestellt werden Interviews, die die Akademie aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Im Zentrum stehen die Begriffe wie Interkultur, Interesse, intern, Interaktion, interdisziplinär, international.

 

Revolte 1968/69 an der Akademie – Gespräch mit Alfred Lachauer und Wieland Sternagel


Raum: A.EG.01, (alt. Sitzungssaal) Akademiestr. 2
Zeit: Mittwoch, 4.7.2018, 10-12 Uhr


Am Ende des Seminars »Seid realistisch verlangt das Unmögliche« – Die Studentenrevolte 1968/69 an der Akademie bringen Alfred Lachauer und Wieland Sternagel den Spirit der Revolte von damals wieder in die Akademie. Als aktive Teilnehmer der damaligen Proteste und Aktionen an der Akademie sprechen sie über Forderungen und Aktivitäten von damals und welche Bedeutung dies für sie selbst, für die Gesellschaft und für die Akademie heute noch hat.

 

Bild: Schlagzeile der Bild-Zeitung vom 21.2.1969

»Seid realistisch verlangt das Unmögliche« – Die Studentenrevolte 1968/69 an der Akademie im Verhältnis zwischen Kunst und Politik


Seminar Prof. Dr. Kirschenmann/ Dr. Sternberg

 

Für Studierende der Freien Kunst und Kunstpädagogik (hier Modul B.04.09)

Mittwochs, 10-12 Uhr, ZG.04; Beginn: 11.4. 2018

 

Die Protestbewegungen der 1960er Jahre brachten eine Vielzahl neuer Ausdrucksformen und alternativer Symbole hervor, die über die damaligen Bildmedien eine immense Verbreitung fanden.

Ausgehend von den Ereignissen der Studentenrevolte an der Akademie 1968/69 werden beispielhaft Formen des Protests, wie Graffiti, Flugblatt oder Happening, und ihre Verbreitung durch die Medien recherchiert und kontextualisiert. Der erste Teil des

Seminars widmet sich einer Spurensuche, die die Seminarteilnehmer neben dem Akademiearchiv auch in andere Münchner Archive und Sammlungen führt. In einem zweiten Teil werden eigene künstlerische Positionen zur Studentenrevolte und ihrer heutigen Relevanz entwickelt. Hier sind auch Videointerviews mit Teilnehmern und Zeitzeugen der Revolte denkbar.

 

Rechercheergebnisse und künstlerische Arbeiten werden zunächst in die Vortragsabende zum Thema „Akademie und Revolution“ im Januar 2019 mit eingebracht und dann im Rahmen eines Ausstellungsprojekts im Europahaus in Pilsen (CZ) präsentiert.

Zu Gast im Deutschen Museum mit der Ausstellung Das "verschwundene Museum" der Akademie - eine Spurensuche

Ort: Bibliothesgebäude des Deutschen Museums, Museumsinsel 1

Zeit: 10.00 - 17.00 Uhr (Magazinführungen Archiv Dt. Museum 10.00, 12.00, 14.00, 16.00)

Kooperation zwischen Akademie und Münchner Kammerspielen im Begleitprogramm des Stücks "1968 - Eine Besetzung der Kammerspiele".

!!! Alle Besucher mit einer Karte für die Hauptaufführung sind eingeladen, das Teach-In im Vorlauf zu besuchen. !!!

9.2. Teach-In, 18.30 Uhr, Vestibül Kammer 1 (1. Stock)

 

ReReRevolte
Thomas Zacharias trägt aus seinem unveröffentlichten Manuskript AKADEMIE UND IRRWITZ vor. Von 1966-1995 war Zacharias Professor an der Akademie der Bildenden Künste München und wurde so zu einem der Akteure der 68er Studierendenproteste. In einem Teach-In trifft er auf die dritte Generation der Revolte.

Eine Veranstaltung der Münchner Kammerspiele mit Akzenten aus der Gegenwart der Akademie der Bildenden Künste München.

9.2., 20 Uhr, Kammer 1

1968 EINE BESETZUNG DER KAMMERSPIELE / VON: LEONIE BÖHM, COLLECTIF CATASTROPHE, GINTERSDORFER / KLASSEN, HENRIKE IGLESIAS, ELFRIEDE JELINEK, WOJTEK KLEMM, ANNA-SOPHIE MAHLER, RAUMLABOR BERLIN, ALBERTO VILLARREAL, eine Performance

(Aufführung 8.2., 9.2., 11.2., 12., 17.2., 18.2., 19.2., 20.2.)

Weitere Infos unter https://www.muenchner-kammerspiele.de/inszenierung/1968-eine-besetzung-der-kammerspiele

Interkultur - Das Fremde an der Akademie

 

(Module Kupäd: B.04.09, B.10.09 und Medienpädagogik/ Medienwerkstatt Credits)

 

Raum: E.ZG.04, Akademiestraße 4, Termine: 2.11, 16.11., 21.12., 18.1., jeweils 18-21 Uhr

 

Seminar von Ann-Jasmin Ratzel M. A. und Dr. Caroline Sternberg

Mindestteilnehmerzahl 8, für alle Klassen

Kontakt/ Anmeldung: archiv@adbk.mhn.de

 

Die Kategorien des „Eigenen“ und des „Fremden“ werden immer stärker diskutiert und vereinnahmt. Was aber geschieht zwischen diesen beiden Polen? Die Akademie als Ort des Austauschs und des Aufeinandertreffens verschiedener Positionen und Kulturen soll im Seminar genauer ins Visier genommen werden. Die Studierenden untersuchen Interkulturalität an der Akademie der Bildenden Künste heute. Eine zentrale Rolle übernehmen hierbei von den Studierenden geführte Interviews mit Zeitzeugen. Außerdem bietet das Akademiearchiv Möglichkeiten für Recherchen und dokumentarisches Material. Die Ergebnisse des Seminars werden in einer Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Radiosendung - Ausschnitt aus dem Ton-Konzept von Ben Willikens für die Rede "Freiräume für die Kunst"

 

Akademieradio www.akademieradio.de

Termin: 27.7.2017 um kurz nach 19 Uhr

 

Aktuell tauchte in einem alten Diktiergerät in den Verwaltungsräumen der Akademie ein Tondokument des ehemaligen Professors und Rektors der Münchner Kunstakademie Ben Willikens auf (Prof. ab 1991, Rektor 1999-2004) auf. Bei einem Spaziergang bereitete Willikens sich hier auf seine Rede vor, die er am 27. Oktober 2003 anlässlich der Amtseinführung von Prof. Ulrich Klieber als Rektor der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle hielt. Es geht ihm hier um Kunstakademien und ihre Entwicklung nach 1945. Mit seinem Plädoyer für die Freiheit der Lehre ist der Text nach wie vor sehr aktuell. Daher freuen wir uns, dass wir ihn mit Erlaubnis von Ben Willikens über das Akademieradio senden dürfen. Der Text der Rede ist auch in gedruckter Form in der Akademiebibliothek zu bekommen.

Vortrag "Postwar - Studium an der Münchner Kunstakademie in der Nachkriegszeit"

 

im Rahmen der Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung "HILDA SANDTNER - ZEICHNERIN ·GLASMALERIN · TEXTILKÜNSTLERIN"

 

Ort: Gempfinger Pfarrhof, Gempfing

Termin: Freitag, 21. 4. 2017 um 19 Uhr

 

Impressionen von der aufwändigen Anbringung

 

Nach langen Vorbereitungen wurde die historische Tür aus dem Archiv, in ihrem zerstörten Zustand konserviert und mit Brandschutzlack lackiert, im UG der Akademie aufgehängt. Sie soll sich nun in die Reihe der in den Gängen der Akademie befindlichen Artefakte einreihen. Ein großes Dankeschön an alle Helfer!

 

Die Maße der Türflügel sprechen dafür, dass es sich um die Historische Aulatür handelt, die ab 1912 im Einsatz war. Der Eingang der Aula war früher wohl breiter. Das kann man auch heute noch an der Wandverkleidung der Aula erkennen.