Endlich online verfügbar ist die Publikation "Künstler*innen an der AdBK - Eine Materialsammlung zum Thema Genderfragen". Wir danken allen, die Ihre Erfahrungen und ihre Erlebnisse geteilt haben. Unser größter Dank gilt der Künstlerin und Alumna Kathrina Rudolph, die das Projekt mit initiiert und bis zum Schluss mit Rat und Tat unterstützt hat.

DIe Publikation enthält vierzehn Berichte ehemaliger Studierender, die Auswertung der 2021/22 durchgeführten Umfrage sowie die aktualisierten Personal- und Studierendenstatistiken der Akademie hinsichtlich der Geschlechterverteilung.

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Die verbesserte Olympia-Edition, 1971: Ausstellungen und Publikation

 

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der olympischen Spiele von 1972 wurde ein Konvolut  von Plakaten aus der Sammlung des Archivs der Münchner Kunstakademie genauer unter die Lupe genommen.

Dabei kam eine olympiakritische Plakateedition zu Tage, die 1972 bereits ausgestellt und vielfach besprochen wurde. Aktuell sind einige Blätter aus der 12-teiligen Edition in zwei Ausstellungen zu sehen. Im Katalog der Ausstellung im Museum Fürstenfeldbruck ist ein Text zur Edition enthalten.

 

Ausstellungen:

Olympia 1972. museum fürstenfeldbruck, Fürstenfeld 6, 82256 Fürstenfeldbruck, 29.07-23.10.2022, weitere Informationen hier.

Visionen und Wirklichkeit, Kunst für die olympischen Spiele 1972, Rathausgalerie Kunsthalle, 30.06.-11.09.2022, weitere Informationen hier.

 

Publikation:

Caroline Sternberg, Die verbesserte Olympia-Edition. Die Münchner Kunstakademie und der Widerstand gegen Olympia 1972. In: Barbara Kink/ Verena Beaucamp (Hgg.): Olympia 1972. Fürstenfeldbruck 2022, 71-81.

Archivpräsentation "Kontinuitäten und Gegenöffentlichkeit" zur Ausstellung "Fragments, or just Moments" von Tony Crokes im Münchner Kunstverein

 

Termin: 10.06.-23.10.2022

Ort: Kunstverein München, Galeriestr. 4 (Am Hofgarten), 80539 München

 

 Für die Archivpräsentation "Kontinuitäten udn Gegenöffentlichkeit" zur Ausstellung "Fragments, oder just Moments" von Tony Crokes werden im Archivraum des Münchner Kunstvereins Dokumente aus den 1960er Jahren präsentiert, die sich mit Hermann Kaspar beschäftigen. Hermann Kaspar lehrte von 1938 bis 1972 [mit kurzer Unterbrechung] Malerei an der Akademie. Seine Tätigkeit insbesondere seine Auftragswerke im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit waren in den 1960er Jahren viel diskutiert.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung

Jahresausstellung der Akademie der Bildenden Künste München, Klasse Nicolai mit Arbeiten von Anna Pasco 2015, © Veronica Galli

Blogslam zum Tag der Archive

 

Termin: 05.03.2022 – 21.03.2022

Ort: virtuell Blog "Münchner Archive"

 

Das Archiv der Münchner Kunstakademie formt den neuen Sammlungsbereich „OpenSource Archive“: Was verbirgt sich dahinter? Inwieweit gestalten Künstler*innen die Sammlung des Archivs mit? Was hat das mit Open Source Software, kollektivem Gedächtnis und Sammlungen im Wandel zu tun? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Caroline Sternberg, Leiterin des Archivs der Akademie der Bildenden Künste München in ihrem Blogbeitrag Das "OpenSource Archive" des Archivs der Münchner Kunstakademie. Das Archiv der Münchner Kunstakademie beteiligt sich hiermit am 11. bundesweiten Tag der Archive im März 2022, der unter dem Motto „Fakten, Geschichten, Kurioses“ steht.

 

Der Beitrag ist Teil des bayernweiten BlogSlam, der von der Staatlichen Archivverwaltung Bayerns organisiert wird, am 5. März 2022 beginnt und gleichzeitig Auftakt des Blogs „Archive in Bayern“ ist. Bis zum 21. März werden sukzessive Blogbeiträge veröffentlicht.

 

Link zum Blogbeitrag: https://archivebay.hypotheses.org/460

Link zum Blog: https://archivebay.hypotheses.org/278

Ausstellung „rewriting: archives“

 

Termin: 2.2.-18.2.2022

Ort: Platform, Kistlerhofstraße 70, 81379 München

 

Die Ausstellung re:working archives zeigt im Kontrast zum verstaubten Bild des statischen Archives junge Künstler*innen, die mit Archiven arbeiten, sie umarbeiten, nachbearbeiten und überarbeiten. Teilnehmende Künstler*innen sind Dominik Bais, Cana Bilir-Meier, Jonah Gebka, Philipp Gufler, Hyesun Jung. Das Archiv AdBK unterstützt mit verschiedenen Objekten die Performance von Dominik Bais.

 

Weitere Infos: platform-muenchen.de/projekte/reworking-archives/

Charles Crodel. 70 Jahre Akademie der Bildenden Künste München

 

mit Vortrag von Dr. Caroline Sternberg zum Thema „Reibungspunkte damals und heute – die Akademie in den 1950er und 1960er Jahren und heute“

 

Datum & Urzeit: So | 28.11.2021 | 11:00 Uhr

Ort: Biedersteiner Wohnheim | Biedersteinerstr. 28

 

70 Jahre sind vergangen, seit Charles Crodel 1951 als Professor an die Akademie der Bildenden Künste berufen wurde. Charles Crodel hatte 1914 bei Richard Riemerschmidt an der Münchner Kunstgewerbeschule studiert und ab 1927 an der Burg Giebichenstein Malerei und Graphik unterrichtet. Für den Speisesaal des Biedersteiner Wohnheims für Studierende schuf Crodel 1955 eine heute noch existierende Keramikwand. In diesen Raum sind am 28. November 2022 ehemalige Studierende, Verwandte und Freunde geladen, um im Rahmen von Vorträgen, Gesprächen und auch einer kleinen Ausstellung an Charles Crodel als Mensch und Künstler zu erinnern. Dazu erscheint außerdem eine Publikation erschienen mit dem Titel „Was Picasso und Crodel verbindet“.

 

 

Moving Monuments – Vergangenheit und Gegenwart | Gipsabgüsse in der Akademie und in der Performance von Dominik Bais

 

Vorführung der aufgezeichneten Performance von Dominik Bais sowie Impulsvorträge und Artist Talk mit Dominik Bais, Dr. Caroline Sternberg (AdBK München) und Dr. Andrea Schmoelder-Veit (MfA München)

 

Termin: 05.10.2021, 18.30

 

Die Veranstaltung blickt aus verschiedenen Perspektiven auf die seit über 200 Jahren in der Akademie befindlichen Statuen. In der performativen Diplomarbeit von Dominik Bais lassen Tänzerinnen durch Spiegelung, Wiederholung oder Perspektivwechsel Möglichkeiten eines Ausbruchs aus gängigen Perspektiven auf die Geschichte und ihre Monumente sichtbar werden. Dr. Andrea Schmoelder-Veit spricht über die Bedeutung der Panzerstatuen in der Antike als öffentliche Denkmäler. Horst Ziegler gibt wiederum Einblicke in den Transport der überlebensgroßen Statuen in den Kolosssaal. Dr. Caroline Sternberg spricht über die Geschichte der Abgüsse in der akademischen Künstlerausbildung. Es entsteht ein Geflecht verschiedenster Bedeutungsebenen, das die sich verändernde Bedeutung und Relevanz der Stücke in den Blick nimmt.

Gesprächsführung: "Frau ist so frei....." - an der Oberfläche zu kratzen und visuelle Gewohnheiten zu hinterfragen

 

Termin: 15.7.2021, 18 Uhr

Ort: museum fürstenfeldbruck, Fürstenfeld 6, 82256 Fürstenfeldbruck

Weitere Info hier.

 

Was sehen wir, wenn wir Bilder und Kunstwerke betrachten, die vor 100 Jahren entstanden sind? Welchen Sehgewohnheiten folgen wir? Es gibt visuelle Normierungen der Wahrnehmung, die wir kulturell geprägt bis heute in uns tragen. Kirsten Kleie und Caroline Sternberg hinterfragen ihre eigene Betrachtungsweise und kommen mit den Besucher*innen ins Gespräch. Können wir mit unseren Augen "lauschen", was die Arbeiten der Künstlerinnen noch erzählen? Von patriarchalen Herrschaftsstrukturen über die Rebellion bis zur Anpassungsleistung? "Frau darf..." - es braucht keine Erlaubnis mehr, wie vor 100 Jahren. "Frau ist so frei....." - Was muss in uns in Bewegung kommen, um die unterschiedlichen Perspektiven gleichwertig zu sehen?

 

Diese Fragen werden Kirsten Kleie und Dr. Caroline Sternberg beim Besuch der Ausstellung "Frau darf ... 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie" im Gespräch nachspüren.

 

Kirsten Kleie ist freie Künstlerin und seit 2019 Lehrbeauftragte der Akademie der Bildenden Künste München, kleie.net/index.php

 

Dr. Caroline Sternberg ist Mitkuratorin der Ausstellung „Frau darf … 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie“ und leitet das Archiv der Akademie der Bildenden Künste München

 

 

 

 

 

 

Sammlung im Wandel – Das „OpenSource Archive“ im Archiv der AdBK München

 

Termin: 10.5.2021 um 14 Uhr

Die Veranstaltung wird virtuell durchgeführt.
Zugangsdaten für die Videokonferenz erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder direkt This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


Caroline Sternberg wird in ihrem Vortrag den neuen Sammlungsbereich des Archivs der Münchner Kunstakademie vorstellen. Für die direkte Weiterverarbeitung von Kunstobjekten wurde 2018 eine eigene Sammlung „OpenSource Archive“ eingerichtet, die es Kunstschaffenden erlaubt, in künstlerische Werke einzugreifen und diese weiterzuentwickeln. Die entstehenden künstlerischen Verarbeitungen werden dabei als Teil der im Prozess befindlichen Sammlung dokumentiert. Das digitale Prinzip „Open Source“ wird hier im analogen Zusammenhang angewendet. Wie kam es dazu und wohin soll das führen? Gerade an einem so geschichtsträchtigen Ort wie der Münchner Kunstakademie geht es oft um die die Betrachtung von institutionellen Strukturen. Das "OpenSource Archive" öffnet einen Raum für die Weiterentwicklung des Bestehenden. Gerade Eingriffe in bestehende Kunstwerke haben eine lange Tradition und führen Angriffe auf etablierte Normen meist drastisch und radikal vor Augen. Im OpenSource Archive sollen die Prozesse des Verarbeitens, der Umkodierung oder auch der Neuschöpfung frei von Barrieren erfolgen können.

 

Weitere Info: https://www.kulturtechnik.hu-berlin.de/kategorie/veranstaltung/kolloquium

Ausstellung "Frau darf... 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie"

 

Ort: museum fürstenfeldbruck, Fürstenfeld 6, 82256 Fürstenfeldbruck

Termin: Ab 9.3.2021 wieder geöffnet und bis 26. September 2021 verlängert

 

Im Herbst 2020 jährt es sich zum hundertsten Mal, dass Frauen an der Münchner Akademie der Bildenden Künste zum Studium zugelassen wurden. Widerstrebend musste die Akademieleitung dem hartnäckigen Drängen der Künstlerinnen nachgeben. Dies war Ergebnis der Revolution von 1918 und der Weimarer Verfassung, die den Frauen die lang erkämpfte formale Gleichberechtigung brachte.

 

Wie die meisten Lebensbereiche war auch die Kunst bis weit ins 20. Jahrhundert überwiegend eine Männerdomäne. Die Ausstellung thematisiert die Ausbildungsmöglichkeiten der „Malweiber“, die frühe Frauenbewegung im München, das Ringen um die Zulassung an die Akademie, die Studienbedingungen der ersten Künstlerinnen und macht sichtbar, wie hart umkämpft der Kunstmarkt in den 1920er Jahren war.