Druckgrafik - Hochdruck und Typografie

Dr. Martin Schmidl

Raum
E.ZG.12-13, Akademiestr. 4

Sprechzeit
nach Vereinbarung

 

Kontakt

schmidl@adbk.mhn.de

typo01typo02typo03typo04typo05typo06typo07

Werkstattordnung
Sicherheitshinweise

 

Allergien, Hautempfindlichkeiten:
Liegen Unverträglichkeiten gegen bestimmte Lösungsmittel, Bindemittel bzw. Mittel vor, die in Druckfarben und zur Reinigung der Druckmaschinen eingesetzt werden, sollte die Arbeit und ggfs. der Schutz vor diesen Mitteln unbedingt mit der Leitung der Studienwerkstätte abgesprochen werden.


Sowohl die Mehrheit der Buchdruckfarben als auch die der Farblöser, Reinigungs-, und Lösungsmittel enthalten flüchtige Lösemittel (Bitte die Aufschriften auf den jeweiligen Gebinden beachten!). Um sich hier zu schützen ist es notwendig, immer das Raumentlüftungssystem zu aktivieren. Die Schalter für das Raumbelüftungssystem befindet sich rechts neben dem Ausgang von Raum 13. Der Schalter für das Belüftungssystem der Waschwanne befindet sich direkt hinter der Waschwanne an der Wand. Zum ein- und Ausschalten ist es notwendig den jeweiligen Knopf mehrere Sekunden gedrückt zu halten.

 

  1. Voraussetzung für die Arbeit in der Studienwerkstatt Typografie / Hochdruck ist die Teilnahme an einer entsprechenden Sicherheitsunterweisung.
  2. Die Druckmaschinen, Maschinen, Werkzeuge und Satzmaterialien sind sorgfältig zu handhaben. Mängel, Verluste und Beschädigungen sind der Werkstattleitung unmittelbar mitzuteilen.
  3. Die Arbeitsplätze und Arbeitsgeräte sind nach der Nutzung von den Studierenden in einen ordentlichen und sauberen Zustand zu versetzen.
  4. Farbreste und bedrucktes Material sind in der Mülltonne zu entsorgen.
  5. Papierreste und nicht-bedrucktes Material sind im Papierkorb zu entsorgen.
  6. Verschmutzte Lappen müssen spätestens nach Abschluss der Arbeit unbedingt in den geschlossenen gelben Sicherheitsbehälter gebracht werden, da sie sich unter Umständen da sie sich unter Umständen selbst entzünden können.
  7. Wasch- und Reinigungsmittel, sowie Druckmittel sind im belüfteten Lagerschrank zu deponieren.
  8. Beim Gebrauch der Reinigungsmittel sind die ausliegenden grünen Säureschutz-Handschuhe zu benutzen.
  9. Sämtliche Arbeitsutensilien (Druckpressen, Werkzeuge, Computer, Drucker, sonstige elektronische Geräte, Leitern, etc.) sind vor dem Gebrauch (zumindest optisch) auf mögliche Schadhaftigkeit zu überprüfen.
  10. In der Studienwerkstatt gilt absolutes Rauchverbot. Dies gilt insbesondere wegen der akuten Brandgefahr durch die verwendeten Lösungsmittel.
  11. Notschalter müssen grundsätzlich vor Beginn der Arbeit auf Funktionstüchtigkeit geprüft werden.
  12. Die ausgehängten Sicherheitshinweise für den Umgang mit Reinigungsmittel sind zu lesen und zu beachten.
  13. Das selbstständige Arbeiten zur Erstellung umfangreicher Projekte während der Semesterferien ist nur den Studierenden gestattet, die im vorangegangenen Semester ihre Arbeit angefangen haben.
  14. Die Computerarbeitsplätze sind ausschließlich für Projekte im Bereich Typografie und der Druckvorstufe Hochdruck zu nutzen. Das Kopieren von Programmen, die auf den Rechnern installiert sind, ist nicht erlaubt.
  15. Die Nutzung der Rechner, Drucker und Scanner, sowie des Risographen der Studienwerkstatt ist nur nach vorheriger Einweisung und in Absprache mit der Werkstattleitung gestattet.
  16. Bei der Nutzung der beiden Papierschneidemaschinen ist darauf zu achten, die Hände aus der Schnittlinie zu nehmen.
  17. Beim Arbeiten mit Linoleum- bzw. Holzschneidewerkzeug ist darauf zu achten, bei der Schneidebewegung das Messer vom Körper weg zu führen. VORSICHT! Verletzung an den Händen sind hier häufig, wenn man vergisst, die Hand, die das Schneidewerkzeug nicht führt, aus der Schnittachse zu nehmen.
  18. Beim Arbeiten mit dem Bleisatz ist zu beachten, dass die Hände nach Abschluß der Arbeit gründlich gereinigt werden müssen. Es ist zu empfehlen, die Hände vor der Arbeit mit einer Spezialcreme (abwaschbarer Handschutz z.B. Rath pr88) zu schützen. Besonders vor dem Essen sind die Hände sorgfältig zu reinigen.
  19. Die Arbeit mit den beiden Andruckpressen (Korrex, Grafix, siehe 22) und dem Buchdruck-Tiegel (Victoria/Polygraph, siehe 21) sind nur unter Anleitung oder nach eingehender Einweisung durch die Werkstattleitung erlaubt.
  20. Beim Arbeiten mit den unter 4. genannten Maschinen sind enganliegende Kleidung zu tragen. Schals, Ketten und Armbänder sind abzulegen und längere Haare zusammenzubinden.
  21. Kniehebelpressen:
    a) No.: 66474. Karl Krause, Leipzig
    b) IDEAL, A. Hogenforst, Leipzig
    Es befinden sich zwei Kniehebel-Druckpressen in der Studienwerkstatt. Sicherheitstechnisch ist bei deren Bedienung vor allem zu beachten, keine Körperteile oder Gegenstände beim Druckvorgang zwischen die beiden Metallflächen der Druckpresse zu
    legen. Ein zu schnelles Loslassen des Hebels kann außerdem zu einer Beschädigung der Maschinen führen.
  22. Andruckpressen:
    a) Korrex Andruckpresse
    b) Grafix Andruckpresse
    Beide Andruckpressen dürfen nur nach ausführlicher Einführung durch die Leitung der Studienwerkstätte bedient werden. Da beide Maschinen elektrisch angetrieben werden, ist hier besondere Vorsicht geboten. Lange Haare müssen nach oben gesteckt oder unter einer Kopfbedeckung fixiert werden. Vorsicht: Beim Druckvorgang können die Hände von der rotierenden Druckwalze eingeklemmt werden. Da der Notausknopf während des Druckvorgangs nicht von jeder Position aus zu erreichen ist, dürfen Studierende die Maschine nur bedienen wenn sich eine zweite Person im Raum befindet.
  23. Vorsicht beim Schieben der Tische mit den Farbsteinen (Lithosteine). Diese Tische nur langsam bewegen, da es beim Kippen/Umfallen der Tische zu Quetschungen durch die schweren Steine kommen kann.
  24. Manche Klebearbeiten mit Papier können mit Sprühkleber erfolgen. Diese Arbeiten dürfen ausschließlich im Freien (Balkon) erfolgen. Bei schlechtem Wetter können sie ausnahmsweise im Foyer des Erweiterungsbaus durchgeführt werden. Dabei muss der Holzboden durch eine entsprechende Unterlage geschützt werden.